Bad Salzuflen - Herford und zurück                                  5.11.2017

Wanderführer Horst Neuhaus des Vereins Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. hatte zu einer Wanderung in die Nachbarstadt Herford eingeladen, und traf sich mit 31 Teilnehmern am Obernberg, um die ca. 16 km hin und zurück zu erwandern. Leider regnete es leicht, aber die Wanderer ließen sich nicht aufhalten. Auf bekannten und zum Teil etwas aufgeweichten Wegen war das erste Etappenziel der Herforder Bismarckturm erreicht. Hier wurde eine kurze Pause eingelegt.

Über die große Wiese vor dem Bismarckturm, die gut mit Wasser getränkt war, ging es den steilen Weg hinunter zum Restaurant Steinmeyer. Vom Restaurant aus gab es schon einen Blick auf das nächste Ziel der Marienkirche auf dem Stiftberg in Herford. Inzwischen hatte der Regen aufgehört und man erreichte die Kirche durch Grünanlagen und über kleine Nebenstraßen. Horst Neuhaus gab einen kleinen Überblick über die Geschichte des Gotteshauses. Die ursprüngliche Kirche wurde bereits im Jahr 1011 gegründet, und zwar aufgrund einer Marien-Erscheinung. Die einfache Ausstattung der gotischen Hallenkirche war sehr ansprechend.

Es folgte ein kleiner Abstecher auf den benachbarten Luttenberg, dem Ort der damaligen Marien-Erscheinung. Anschließend hielten die Wanderer zu einer Mittagseinkehr im Café Schmidt. Eine warme Suppe kam an diesem regnerischen Tag sehr gut an. Danach ging es wieder durch Grünanlagen und kleinen Nebenstraßen zurück. Den Abschluss der Wanderung bildete das Kaffeetrinken am Tierpark im Restaurant Waldfrieden. Gut gestärkt machten sich die Wanderer dann auf den endgültigen Heimweg nach Bad Salzuflen.

Horst Neuhaus hatte erneut bewiesen, dass es auch „gleich nebenan“ interessante Dinge zu sehen und zu entdecken gibt, das verdiente ein herzliches Dankeschön.


Besichtigung Gauselmann           17.10.2017

Eine Abwechslung im Programm der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. war eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Gauselmann in Lübbecke/Espelkamp, einem der führenden Unternehmen für Automatenherstellung. Für 18 Wanderer wurde es ein interessanter und informativer Ausflug.

Die Werksführung bei der Firma Gauselmann fand in zwei Gruppen mit jeweils einem kompetenten Werksführer statt. Zur besseren Verständigung erhielt jeder Besucher einen Kopfhörer. Weil inzwischen Spiel- und Musikautomaten größtenteils aus Elektrik und Elektronik bestehen, wurde die moderne Technik im Betrieb auch immer wieder vorgeführt. Die „konventionelle“ mechanische Fertigung kam natürlich  nicht zu kurz. Interessant war auch, dass es viele Sicherheits-Vorkehrungen gibt, schließlich stellen Spielautomaten  immer eine große Versuchung dar!

Nach der sehr anschaulichen Betriebsbesichtigung folgte der „gemütliche“ Abschluss. Im nahe gelegenen Schloss Benkhausen in Espelkamp, Ortsteil Gestringen. Dieses alte Anwesen hat Herr Gauselmann vor Jahren gekauft und mit viel Aufwand in ein Seminarzentrum mit Restaurant und Café sowie dem Deutschen Automatenmuseum umgebaut. Es ist ein wunderschöner Gebäudekomplex, teilweise als Wasserburg angelegt, mit größtenteils historischem Schlosspark.  Hier gab es in der „Rentei“  im Schlosscafé Kaffee und Kuchen.

Anschließend wurde das Automatenmuseum besucht, wieder mit wissenswerten Erklärungen durch eine sympathische Führerin. Die ausgestellten Geräte aus der Sammlung Gauselmann boten einen Querschnitt durch die Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Es ging allerdings nicht nur um Glücksspiel- und Musikautomaten, sondern es gab auch einfache Verkaufsautomaten, z. B. für Süßigkeiten, oder auch für Kondome. Da war das Alter der Besucher von Vorteil, an viele der alten Automaten konnte man sich noch lebhaft erinnern! Einige Geräte wurden auch vorgeführt, zum Beispiel ein riesiger Musikautomat aus Holland mit drei Figuren, wobei das Akkordeon und das Schlagzeug wirklich gespielt wurden, natürlich mit besonders schwungvoller Musik! Als Wechselausstellung wurden Geräte aus der Zeit des „Wirtschaftswunders“ gezeigt, die für alle hochinteressant war, weil man diese Zeit mit erlebt hat.

Ein herzlicher Dank ging an Margrit und Horst Neuhaus, sie hatten einen unvergesslichen Tag beschert.


Die übrigen Berichte der Jahre 2017, 2016, 2015 und 2014 finden Sie in den entsprechenden Rubriken