Von den Externsteinen durch das Silberbachtal zur Velmerstot                  7.10.2018

Die Wanderung der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. am 7.10.18 führte Karl-Heinz Becker. Nach der Busanfahrt zu den Externsteinen machten sich 34 Wanderer auf den Weg. Karl-Heinz Becker hatte während der Fahrt schon viel Informationen zum Verlauf der Wanderstrecke und der verschiedenen Besonderheiten am Wegesrand gegeben. Gleich zu Beginn der Tour ging es kräftig bergan und man erreichte eine wunderschöne Heidelandschaft. Ruhebänke luden zum Verweilen ein, aber es ging weiter Richtung Silberbachtal. Der Bach verläuft hier sehr urwüchsig und ist mit seinen moosbewachsenen Steinen etwas ganz Besonderes. Hier gab es auch die erste kurze Unterbrechung für eine Frühstückspause. Die Stärkung war nötig, denn danach mussten die Wanderer die nächste Herausforderung meistern. Über stark verwurzelte Wege ging es stetig bergauf. Die Mühen wurden aber durch wunderschöne Ausblicke belohnt. Der Gipfel der lippischen Velmerstot (441 m) war erreicht. Der nächste Punkt preußische Velmerstot höchster Berg im Eggegebirge (464 m) war nicht mehr weit. Hier wurde eine längere Mittagspause eingelegt. Die Wanderer konnten den Eggeturm besteigen und sich an der tollen Aussicht erfreuen. Die preußische Velmerstot war bis 1994 militärisches Sperrgebiet. Heute stehen beide Gipfel unter Naturschutz.

Nach der Pause erfolgte der Abstieg Richtung Leopoldstal. Im Landhaus Blumengarten konnten die Wanderer nach den Anstrengungen den Kaffee und köstlichen Kuchen genießen. Man war sich einig, dass es wieder eine außergewöhnlich schöne Tour war und alle dankten Karl-Heinz Becker und seiner Frau Bruni für die hervorragende Durchführung.


Eine ausblickreiche Wanderwoche in der Rhön

Vom 16. - 20. September 2018 nahmen 14 Teilnehmer und Hund Ben an der Herbstwanderwoche der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. in der Rhön teil. Zu Beginn trafen sie sich in Fulda, um sich das schöne Barockviertel anzusehen; das Stadtschloss mit dem Schlossgarten, die Orangerie, die Michaelskirche, den Dom und nach einer Cafepause den blühenden Dahliengarten mit 30 verschiedenen Arten sowie das Alte Rathaus. Danach fuhr die Gruppe weiter zum eigentlichen Ziel nach Ehrenberg-Wüstensachsen in die Rhön. Nachdem die Zimmer im Hotel bezogen waren, gab es die erste Kurzwanderung.

Die erste längere Wanderung führte auf die Wasserkuppe, von der es nach allen Seiten schöne Weitblicke gab. Hier wurden die Segelflieger in kurzen Abständen von Motorfliegern hoch gezogen. Auf der anderen Seite starteten Gleitschirmflieger, die die Thermik zu langen Luftausflügen nutzten. Der Rückweg führte an der Fuldaquelle vorbei mit einem Abstecher auf den Schafstein, der bekannt ist für seine Basaltblockschutthalde. Bei der nächsten Wanderung wurde das Rote Moor erkundet. Der Weg dorthin war wunderschön und die Wasserkuppe blieb oft im Blickfeld. Über Holzbohlenpfade ging es durch das Moor, vom Aussichtsturm konnte man das Gebiet überblicken. Wissenswertes über das Moor gab es in Moordorf in einer NABU-Ausstellung. Mitte der Woche wurde der Gipfel der Milseburg auf 835 m Höhe erklommen mit der Kreuzigungsgruppe und Kapelle. Anschließend gab es in der Enzianhütte auf dem Weiherberg eine Einkehr und abends noch einen Gang durch Gersfeld. Das Schwarze Moor war das nächste Ziel. Vorbei am Dreiländereck “Hessen, Bayern, Thüringen“ führte ein Rundweg durchs Moor und weiter zu einem Wachturm mit Museumsgrenze zur ehemaligen DDR. Am letzten Tag stand die Stadt Fladungen auf dem Programm. Hier wurde die hohe Stadtmauer mit seinen vielen Türmen bestaunt und das „Fränkische Freilandmuseum“ mit den Gebäuden und Gärten aus früheren Zeiten. 73 km wurden in der Woche bei sonnigem Wetter erwandert. Die Strapazen waren immer schnell vergessen bei den vielen schönen Weitblicken, Eindrücken und Erlebnissen. Der Dank galt den Wanderführern Horst und Margrit Neuhaus, die die Wanderwoche geplant hatten.


Wildromantische Wanderung durch das Furlbachtal                      2.9.2018

Am 2. September 2018 nahmen 32 Mitglieder der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. an der von Wanderführerin Elke Peter organisierten Wanderung teil. Mit dem Bus ging es bis zum Segelflugplatz in Oerlinghausen. Kurz danach begann die Wanderung durch die Senne. Auf teilweise schmalen Pfaden verlief die Wanderung „kreuz und quer“ durch den lichten Wald, so dass die Wanderer bald die Orientierung verloren. Aber auf Elke Peter war Verlass. Sie hatte die Strecke gut vorbereitet, so dass das Augustdorfer Dünenfeld zur Frühstückspause erreicht wurde. Unterwegs galt es allerdings einige Hindernisse zu überwinden, umgestürzte Bäume, Erinnerungen an Sturmtief „Friederike“ lagen noch auf den Wanderwegen. Das Dünenfeld selbst ist Teil des Truppenübungsplatzes und kann nicht betreten werden. Die Heide blühte wegen des warmen Wetters leider etwas spärlicher als gewohnt. Auf schönen Waldwegen kamen die Wanderer schließlich zum Furlbachtal. Hier war die Mittagspause eingeplant, und zwar nahe der Quellen des Furlbachs. Früher stand dort eine Mühle, die „Tütgemühle“, von der heute nur noch das große Wehr und Reste des alten Stausees zeugen.

Der jetzt folgende Weg durch das Furlbachtal war einfach wunderschön. Das Tal ist ziemlich eng und tief, während der Weg meist hoch über dem Talgrund verläuft. Der Furlbach führte noch viel kristallklares Wasser, das über den Bachboden aus purem gelben Sand floss. Bei dem herrlichen Sommerwetter lud er eigentlich zu einem Fußbad ein, jedoch mussten die Wanderer auf dem teilweise schmalen Weg bleiben und sich konzentrieren, damit keiner über Baumwurzeln stolperte. Die Wanderung, die fast ausschließlich über naturbelassene Waldwege führte, wurde im gemütlichen Restaurant „Alte Fockelmühle“ beendet. Zum Abschluss gab es Kaffee und Kuchen (oder ein erfrischendes Bier!) – und natürlich angeregte Gespräche. Ein herzliches Dankeschön für die perfekt ausgearbeitete und organisierte Wanderung galt der Wanderführerin Elke Peter.


Deutscher Wandertag 2018 in Detmold

Der 118. Deutsche Wandertag 2018 fand vom 15. bis 20. August in Detmold statt. Da war es für die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. selbstverständlich daran teilzunehmen. Am Samstag boten sie eine Rundwanderung zum Bad Salzufler Bismarckturm an. Nicht nur die eigenen Vereinsmitglieder, sondern auch Wanderer z.B. aus dem Westerwald und der Nordheide nahmen dieses Angebot gerne an. Insgesamt machten sich aufgeteilt in zwei Gruppen ca. 100 Wanderer auf den Weg und erlebten an einem sehr sonnigen und warmen Tag durch den Salzufler Stadtwald eine schöne Wanderung mit anschließender kurzer Stadtführung. Die auswärtigen Teilnehmer waren von dem Wald und der Kurstadt sehr begeistert.

Bereits am Freitag unternahmen die Wanderfreunde Bad Salzuflen gemeinsam mit den Wanderfreunden aus der Nordheide eine Tour vom Hermannsdenkmal über die Falkenburg zu den Externsteinen. Insgesamt 50 Teilnehmer aus beiden Vereinen hatten einen wunderschönen Wandertag. Die Salzufler waren stolz, die schönen lippischen Highlights zeigen zu können.

Zum Abschluss des Deutschen Wandertages stand am Sonntag der Festumzug in Detmold auf dem Programm, an dem insgesamt ca. 6.000 Wanderer aus 58 Vereinen teilnahmen. Angeführt wurden die Wanderfreunde Bad Salzuflen von Manfred Hielscher, der mit dem Vereinsschild voran ging. Der Ehrenvorsitzende Heinz Schalk trug den imposanten Wimpelbaum, dem 45 Vereinsmitglieder folgten. Die Zuschauer am Straßenrand wurden winkend und mit einem herzlichen „Frisch auf“ gegrüßt. Am Ende des Umzuges konnte Heinz Schalk den neuen Wimpel der Stadt Detmold entgegen nehmen. Er wird seinen Platz am Wimpelbaum finden.

Eine schöne Veranstaltung ging zu Ende und macht Lust auf den nächsten Deutschen Wandertag in Winterberg/Schmallenberg.


Bad Salzuflen – Lage               1.7.2018

Am 1. Juli 2018 verlief die von Horst Neuhaus geführte Wanderung der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. mit insgesamt 27 Teilnehmern von Bad Salzuflen nach Lage. Start war am Bahnhof in Bad Salzuflen. Durch die Bega-Auen erreichten die Wanderer den Bahnhof von Schötmar, wo schon die nächsten Teilnehmer warteten, um sich zu Fuß auf den Weg nach Lage zu machen. Die Wanderung führte an den wunderschönen Hartig-Seen mit dem leuchtend blauen Wasser vorbei in Richtung Sylbach. Hinter Waddenhausen ging es durch große Spargelfelder, deren kräftiges Grün aus dem Boden sprießte, da die Spargelzeit bereits beendet war. Ein spezielles Wanderziel war das Schloss Iggenhausen. Wanderführer Horst Neuhaus hatte vermittelt, dass der Besitzer, Freiherr von Eckardstein Senior persönlich, viel Wissenswertes über die Anlage erzählte. In der Kapelle von 1618 sangen die Wanderer zur Freude des Freiherrn ein Lied, eine gelungene Unterbrechung der Wanderung! Für das Picknick-Mittagessen hatte der Wanderführer einen einfachen Sportplatz ausgekundschaftet, dort gab es genügend schattige Sitzplätze, um sich für die nächste Etappe zu stärken. Über einen wunderschönen, naturbelassenen Weg, der an der Werre entlang führte, ging es nun weiter Richtung Lage. Die Gegend wirkte über lange Zeit recht ländlich, immer noch dem Lauf der Werre folgend und vorbei an großen Teichen, die Hinterlassenschaften ehemaliger Sandgruben.

Im gepflegten Stadtzentrum von Lage war das Ziel erreicht. Im Cafe „Süße Ecke“ gab es den verdienten Kaffee und Kuchen. Die Wanderführer Horst und Margrit Neuhaus hatten sich wieder alle Mühe gegeben, diese tolle Wanderung zu organisieren, dafür bedankten sich die Teilnehmer herzlich und traten den Heimweg mit der Bahn zurück nach Bad Salzuflen an.


Wanderung von Marienmünster nach Schwalenberg                    3.6.2018

Für die Juniwanderung der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. brachte der Bus 30 Teilnehmer nach Marienmünster zum Ortsteil Vörden. Von dort starteten sie unter der Leitung von Heinz Heidergott mit der ca. 15 km langen Wanderung. Gleich zu Beginn ging es steil bergauf auf den Hungerberg. Oben angekommen, erklommen einige Wanderer den Aussichtsturm, um die hügelige Umgebung aus der Höhe zu bewundern. Weiter ging es zur Abtei Marienmünster, einem ehemaligen Benediktinerkloster, die leider nur von außen besichtigt werden konnte. Für die Mittagspause erreichten die Wanderer den Ort Kollerbeck. Danach durchwanderten sie das Niesetal. Die Niese im lippischen Südosten zählt zu den schönsten und naturnahesten Fließgewässern im Kreis. Der Bachverlauf schmiegt sich sanft in die Landschaft ein und befindet sich im Naturschutzgebiet. Im Anschluss ging es durch ein Waldgebiet und herrlich grüner Landschaft in die Stadt Schwalenberg mit ihren vielen schönen Fachwerkhäusern. Nach einem kleinen Ortsdurchgang kehrte man zum Kaffeetrinken in dem originellen Landhaus Klusmann ein. Wieder ging ein schöner Wandertag zu Ende. Aufgrund der Schäden, die das Sturmtief „Friederike“ verursacht hatte, mussten Ausweichstrecken gefunden werden. Das hat Heinz Heidergott gemeinsam mit seiner Frau Gisela gut gemeistert, dafür bedankten sich die Wanderfreunde sehr herzlich.


Maiausflug                     25.5.2018

Bei bestem Sommerwetter starteten die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. mit 43 Teilnehmern ihren Ausflug mit dem Bus nach Wiedensahl, um dort das Geburtshaus von Wilhelm Busch zu besuchen. Dietlind Löhnert hatte eine Führung durch die Museen gebucht und man erhielt viel Informationen über das Leben und Wirken von Wilhelm Busch. In Wiedensahl entstanden viele seiner bekannten Bildergeschichten. Hier malte, dichtete und zeichnet er. Die Wiedensahler sind stolz auf ihren berühmten Bürger und ehren ihn an vielen Stellen in dem gepflegten Dorf. Für einen ausführlichen Dorfspaziergang fehlte den Wanderfreunden leider die Zeit, da als weiterer Punkt nach einer kleinen Frühstückspause der Besuch der Weserschleuse in Minden anstand.

Nun ging es mit dem Schiff durch das beeindruckende Wasserstraßenkreuz, mit Schleusung zur Weser weiter. Hier gab es noch viele Informationen und Details zur neu erbauten Weserschleuse. Die Fahrt genossen die Wanderfreunde auf dem Sonnendeck des Schiffes und freuten sich an dem friedlichen Verlauf der Weser. Bald war der Weserdurchbruch die „Porta Westfalica“ erreicht. Der begleitende Bus nahm die Wanderer wieder in Empfang und fuhr mit ihnen noch zu einer kleinen Stippvisite zum „Kaiser-Wilhelm-Denkmal“. Von dort oben konnte man noch einmal die herrliche Aussicht auf das Wesertal genießen. So ging mal wieder ein schöner Ausflugstag zu Ende. Ein herzliches Dankeschön für die gute Organisation galt Dietlind Löhnert.


Rieselfelder Windelsbleiche (Bielefeld)                                6.5.2018

Diese Maiwanderung der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. führte zu den Rieselfeldern in Bielefeld Windelsbleiche. Morgens fuhren 47 Mitglieder und Gäste der Wanderfreunde per Bus nach Windelsbleiche. Schon unterwegs gab Wanderführer Christian Duda wissenswerte Informationen über die Tour, die er gewissenhaft zusammen mit seiner Frau Helga vorbereitet hatte. Die Rieselfelder sind keine „anrüchige“ Gegend mehr. Sie sind schon lange außer Betrieb, jetzt ist es „nur“ noch ein Naturschutzgebiet. Bei herrlichstem Frühlingswetter startete die Wanderung am Bahnhof Windelsbleiche. Die abwechslungsreiche Tour verlief teils an der Bahnlinie entlang, dann wieder über asphaltierte Nebenstraßen. Es gab aber auch schöne Wege durch den Wald und an Feldern entlang. Durch den Ortsteil Windflöte erreichte die Wandergruppe die Osthus-Schule, die heute nur noch als Museum genutzt wird. Auf dem Gelände wurde eine weitere historische Schule aufgebaut, die Volksschule aus Oldentrup. Neben dem Klassenzimmer mit einem wunderschön nostalgischen Eisenofen wurden auch noch Wohnräume gezeigt – wahrscheinlich die Wohnung des Lehrers. Das war ein interessanter Ausflug in alte Zeiten! Rund um die Schule lag ein sehr gepflegtes Gelände mit vielen Bänken, die für eine Mittagsrast hervorragend geeignet waren. Es ging weiter zur letzten Etappe von etwa 6 Kilometern. Jetzt kamen die Wanderer in das Gebiet der Rieselfelder, teilweise mit großen Teichen und viel Ried, auch mit ein paar Beobachtungs-Unterständen. Bald war der Endpunkt der Wanderung erreicht, das Café K an der Windelsbleicher Straße. Alle Teilnehmer waren sich einig, Christian und Helga Duda sind erstklassige Wanderführer! Man bedankte sich herzlich für all ihre Mühen, es war wieder ein herrlicher Wandertag gewesen!


Wanderung auf dem Grafenweg  –  8.4.2018

Der Grafenweg im Lippischen Norden bietet viel Landschaft, aber nebenbei auch eine ganze Menge an Kultur. Die Wanderführer Dietlind Löhnert und Harald Ghelleri von den Wanderfreunden Bad Salzuflen e.V. hatten die Strecke von Asmissen über Alverdissen zur Burg Sternberg bestens vorbereitet.

Die insgesamt 39 Wanderer erreichten den Startpunkt in Asmissen mit dem Bus. Dort wurden alle gleich gefordert – der Weg führte einige Zeit steil bergan! An der historischen Prottmühle konnten sie sich erholen, Wanderführer Harald Ghelleri gab ausführliche Informationen.

Von der endlich erreichten Höhe führte der Weg nun langsam hinunter ins Extertal. Noch ein kurzer Anstieg, dann war Zeit für die Frühstückspause. Als angenehme Überraschung kam ein Vertreter des örtlichen Sportvereins aus Alverdissen, der für den Grafenweg verantwortlich ist. Er hatte in der LZ von der Wanderung erfahren und verteilte interessante Broschüren zu dem Wanderweg.

In Alverdissen wartete die Wanderführerin Dietlind Löhnert. Aus gesundheitlichen Gründen hatte sie auf die erste Etappe der Wanderung verzichtet und war mit dem Bus schon nach Alverdissen vorgefahren. Vom Treffpunkt, einem historischen Brunnen, war es nicht weit bis zum Schloss Alverdissen, ein verhältnismäßig schlichter Bau, der zuletzt vom Finanzamt genutzt wurde – heute ist dort das Standesamt untergebracht.

Vorbei am unscheinbaren Eingang zu einer sagenumwobenen Höhle wurde bald der Platz für die Picknick-Mittagspause an einer Grillhütte erreicht. Im „Schatten“ des noch unbelaubten Waldes war es dort sehr gemütlich. Direkt an der Trasse der Extertalbahn liegt das Gut Ullenhausen mit beeindruckenden Fachwerkhäusern. Früher war es auch der Sitz des Klosters Ullenhausen, das aber schon vor vielen Jahren aufgelöst wurde. Kurz hinter dem Gut folgte dann der zweite Anstieg der Wanderung, die Schlussetappe zur Burg Sternberg. In dem Gewölbe der Burg wartete auf die Wanderfreunde ein Kuchenbüffet. Die Mitarbeiter des Lippischen Kinderdorfs bewirteten die Wanderer hervorragend, so dass alle sehr zufrieden nach Bad Salzuflen zurückkehrten. Die Wanderführer hatten wieder für einen sehr schönen Tag gesorgt, die Sonne gab es an diesem herrlichen Frühlingstag gratis dazu.


Märzenbecher in Leopoldstal         25.3.2018

Die diesjährige „Blumenwanderung“ der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. führte zur Märzenbecher-Blüte nach Leopoldstal. Wanderführer Heinz Schalk hatte eine Gruppe von über 50 Wanderern zu „bändigen“ – kein Problem für den Ehrenvorsitzenden, tatkräftig unterstützt von seiner Frau Renate. Bei noch etwas zaghaftem Frühlingswetter ging es per Bus nach Leopoldstal. Vom Gut Rothensiek folgte dann eine kurze Wanderung von etwa 1,5 km. Das war auch für die Wanderer, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, gut zu schaffen. Als dann die Blumen in Sicht kamen, waren alle nur noch begeistert. Der Waldboden war teilweise ganz weiß von den unzähligen Blüten. Es wurde eifrig bewundert und auch fotografiert. Die Fotos waren ein Ersatz für den Blumenstrauß, da Märzenbecher unter Naturschutz stehen. Einigen Wanderern waren die Märzenbecher nur sehr flüchtig bekannt, da war es schön, dass die so zerbrechlich wirkenden Blüten direkt aus allernächster Nähe betrachtet werden konnten.

Bald folgte der wunderschöne Rückweg durch den ansonsten noch winterlichen Wald. Die „Buswanderer“ zweigten ab in Richtung Bus, während die anderen erst über einen schönen Wanderweg mit herrlicher Aussicht auf das Eggegebirge mit der Preußischen Velmerstot, dann über die asphaltierte Nebenstraße in kurzer Zeit das Café Blumengarten erreichten. Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken wurde die Rückfahrt angetreten - eine gute Gelegenheit, sich bei dem Wanderführer Heinz Schalk für diesen herrlichen Ausflug zu bedanken!


Von Reelkirchen nach Leopoldstal     4.3.2018

Am 4. März 2018 konnten die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. getrost zur ersten Sonntagswanderung des Jahres aufbrechen, mit Ende Februar waren  die Restriktionen wegen des Sturmtiefs „Friederike“ aufgehoben worden. So brachen 33 Wanderer auf, um unter der Führung von Wanderführerin Ilse Beckmann den Weg von Reelkirchen nach Leopoldstal zu erkunden.

Am Startpunkt Reelkirchen, offiziell einem Teil der Stadt Blomberg, konnten  gleich zwei Sehenswürdigkeiten besucht werden. Zuerst ging es zum Schloss Reelkirchen, einem Wasserschloss mit komplettem Grabensystem um die gesamte Anlage. Das Schloss ist allerdings in Privatbesitz, so dass nur ein kurzer Blick in den Schlosshof möglich war.

Die alte Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert, eine Art Wehrkirche, konnte  auch nur von außen bewundert werden, aber rund um das Gebäude gab es einen uralten Kirchhof mit historischen Grabsteinen, der kurz besichtigt wurde. Besonderer Anziehungspunkt ist jedoch die „Tausendjährige Linde“, inzwischen leider schon recht „baufällig“.

Auf dem Weg nach Leopoldstal galt es erst einmal, die als „einzige Steigung“ angekündigte Strecke auf den Spielberg zu bewältigen. Der angekündigte Blick über die Stadt Blomberg fiel aus - außer Blomberger Morgendunst war nichts zu sehen! Allerdings konnte man durch das Sturmtief „Friederike“ verursachte Schäden im Wald noch deutlich sehen.

Am Entenkrug am Norderteich hielten  die Wanderer zur Frühstückspause an, dank der inzwischen gemäßigten Temperaturen eine angenehme Unterbrechung.

Nach angemessener Zeit durch die winterliche Landschaft erreichte man über den Norderteich Ottenhausen. Hier gab es in der „Bauernburg“, einem originellen und urgemütlichen Gasthaus, eine schmackhafte Kartoffelsuppe.

Frisch gestärkt nahmen die Wanderer den letzten Teil ihrer Wanderung unter die Füße, jetzt leider meist über freie Flächen mit großen Feldern, und manchmal blies der immer noch frische Winterwind um die Nase. Unterwegs waren noch die Brunnenanlage des Fürsten Metternich und das Gut Wintrup zu sehen.

Den Abschluss der ersten Sonntagswanderung 2018 bildete das Kaffeetrinken im Café Blumengarten in Leopoldstal. Auf der anschließenden Heimfahrt per Bus nach Bad Salzuflen dankten die Teilnehmer der Wanderführerin Ilse Beckmann für diese schöne Winterwanderung.


Jahreshauptversammlung         24.2.2018

An der Jahreshauptversammlung der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. nahmen insgesamt 64 Mitglieder teil. Die 1. Vorsitzende, Dietlind Löhnert, eröffnete die Versammlung und gab gemäß der Tagesordnung einen Bericht über das vergangene Wanderjahr 2017 ab. Sie informierte über die geplanten Wanderungen und diversen Aktivitäten im Jahr 2018. Sie bedankte sich bei allen Wanderführern sowie allen, die sich aktiv für den Verein einbringen. Dietlind Löhnert informierte über die Entwicklung der Mitgliederzahl, die zum Jahresanfang erfreulich auf 200 Vereinsmitglieder gestiegen ist. Auf der letzten JHV wurde eine neue Satzung vorgestellt, die beim Amtsgericht Lemgo zur Eintragsänderung eingereicht wurde. Dies ist inzwischen erfolgt und die neue Satzung steht auf der Internetseite zur Verfügung. Auf Anforderung erhalten die Vereinsmitglieder einen Ausdruck.

Inge Ghelleri und Dietlind Löhnert haben im Mai 2017 die Steuererklärung beim Finanzamt Detmold eingereicht. Der Freistellungsbescheid für die Steuerbefreiung für die nächsten 3 Jahre ging im Juni 2017 ein.

Die Kassenwartin, Inge Ghelleri, gab einen Bericht zur Finanzlage des Vereins, der durch die Kassenprüfenden Margrit Neuhaus und Gisela Nolte geprüft und bestätigt wurde. Heinz Schalk beantragte die Entlastung des gesamten Vorstandes sowie der Kassenprüfenden, dies wurde einstimmig erteilt.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung galt es noch, dem Ehrenvorsitzenden, Heinz Schalk, zu seinem 80. Geburtstag zu gratulieren. Außerdem beendet er im Wanderjahr 2018 seine Aktivitäten als Wanderführer. Dietlind Löhnert dankte ihm für seine langjährige Vereinsarbeit als Vorsitzender und Wanderführer. Er war eine große Unterstützung im Verein, sie hofft, dass er auch weiterhin beratend zur Seite steht. Er stimmte dem zu. Die langjährige Wanderfreundin Renate Braasch bedankte sich im Namen aller Wanderfreunde ebenfalls bei Heinz Schalk und seiner Frau Renate, die ihn immer wieder unterstützt. Anschließend trug Ilse Beckmann noch ein Gedicht aus der eigenen Versschmiede vor, dass zur allgemeinen Erheiterung beitrug, da es die Stärken und Schwächen von Heinz Schalk hervorragend aufzeigte. Auch Ilse Beckmann dankte natürlich Heinz Schalk, der sie immer wieder bei ihren Wanderungen auf den rechten Weg bringt.

Die Versammlung endete mit anschließendem Kaffeetrinken und gemütlichem Beisammensein. Dietlind Löhnert verabschiedete die Vereinsmitglieder mit den besten Wünschen für ein schönes Wanderjahr 2018.


Grünkohl im Restaurant Hetland/Wüsten                                   11.2.2018

Ein bewährtes Wanderziel!

Seit einigen Jahren führt die Februar-Wanderung der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. zum Grünkohlessen ins Restaurant Hetland in Wüsten. Am Eingang des Kurgastzentrums trafen sich 55 Teilnehmer. Bedingt durch das Betretungsverbot des Waldes, wählte die Wanderführerin Dietlind Löhnert den Weg durch den Landschaftsgarten. Anschließend durchquerten sie den Ortsteil Waldemeine. Über Hellerhausen führten freie Feldwege nach Wüsten. Erfreulicherweise hatte der Schneefall aufgehört, so kamen alle nach 2-stündiger Wanderung trocken, gut gelaunt und hungrig bei Hetland an. Dort wurden sie schon von 31 Vereinsmitgliedern erwartet, die mit Bus oder Auto gekommen waren. Gemeinsam ließen sie sich den Grünkohl mit den entsprechenden Beilagen schmecken. Wiedermal wurden die Wanderer nicht enttäuscht, alles schmeckte hervorragend. Gut gesättigt machten sie sich wieder auf den Rückweg nach Bad Salzuflen. Im nächsten Jahr geht es wieder zum Grünkohlessen zu Hetland, da sind sich die Wanderfreunde ganz sicher.


Neujahrswanderung zur Loose     1.1.2018

Auf ein Neues!

Die Neujahreswanderung der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. führte traditionsgemäß zum Restaurant „Zur Loose“. Das am Stadtrand von Bad Salzuflen gelegene Restaurant ist auch bei widriger Wetterlage gut zu erreichen. Allerdings war in diesem Jahr alles gut, zwar etwas trübe, aber glücklicherweise trocken. Damit möglichst viele Wanderfreunde an dem Wanderangebot teilnehmen können, waren auch diesmal zwei Gruppen geplant. Max Pelz führte die weitere Tour über den Schwaghof und durch das Finnebachtal. Es nahmen ca. 45 Wanderer teil. Hartmut Speckmann bot die kürzere direkte Tour zur Loose an, an der 2 Wanderer teilnahmen. Trotz der vorausgegangenen Silvesterfeiern waren alle Wanderfreunde topfit. Alle kamen wohlbehalten und gut gelaunt am Ziel an und ließen sich mit Kaffee und Kuchen in den gemütlichen Gasträumen des Restaurants „Zur Loose“ verwöhnen. So hatte das Wanderjahr wieder einmal mit einer sehr schönen Veranstaltung angefangen.