Herford – Bad Salzuflen – 7. 12. 2014 • Bericht H.Speckmann

Diese Wanderung führte die insgesamt 28 Wanderer unter Wanderführer Heinz Heidergott „nur“ in die Nachbarschaft, nämlich nach Herford. Per Bus fuhren wir nach Löhne-Kohlflage, dem Anfangspunkt. Der erste Teil des Weges führte über den Stiftsweg, den Rundweg um die Stadt Herford. Anstatt durch das sonst meist übliche Lippische Bergland ging es jetzt durch das Ravensberger Hügelland – die „Berge“ wurden also durch „Hügel“ ersetzt, die natürlich auch überwunden werden mußten. 

Das Wetter war sehr gut, etwas kühl, wie es Anfang Dezember ja auch sein muß, und bald lösten sich auch die Wolken auf, also ideal zum Wandern. Über Nebenstraßen und verschiedene Wege kamen wir hinauf zur Egge, von wo es nicht mehr weit bis zum Herforder Sender war. In der Nähe des Senders gibt es eine nette kleine Holzhütte, gerade richtig für unsere Frühstückspause. 

Auf dem weiteren Weg kamen wir über einen interessanten Wanderweg, nämlich über den Jakobsweg. Bis zu dessen Endpunkt in Santiago de la Compostela in Spanien wäre es aber doch ein kleines Bisschen zu weit gewesen! So begnügten wir uns mit der kürzeren Strecke bis zum Restaurant Vivendi in Herford. Die Erbsensuppe dort war einfach „Spitze“, mehr ein Eintopf, mit einem Geschmack, wie wir ihn aus alten Zeiten von zu Hause kannten!  

Nach diesem Mittagessen folgte die letzte Etappe der Wanderung durch „heimatlichen Gefilde“, über Stuckenberg und Obernberg kamen wir schließlich wieder gut in Bad Salzuflen an. Nach dem ausgesprochen guten Mittagessen war auch keine Kaffeepause mehr nötig. So beendeten wir das Wanderjahr 2014, das uns eine ganze Reihe herrlicher Wanderungen beschert hatte, mit einem weiteren Höhepunkt. Unser herzlicher Dank galt unserem Wanderführer Heinz Heidergott und seiner Frau Gisela, sie hatten uns auch in nächster Nachbarschaft eine ganz tolle Wanderung geboten! 


Weihnachts- und  Jahresabschlussfeier – 6.12.2014 • H. Speckmann

Das Jahr 2014 neigte sich seinem Ende zu, also war es wieder einmal Zeit für einen Rückblick. Dazu wurde ins Best Western Hotel Ostertor eingeladen, und viele folgten der Einladung. Es war schön, dass auch die Wanderer gekommen waren, die vor allem aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den regelmäßigen Wanderungen teilnehmen können. 

Bevor es „offiziell“ anfing, wurde zuerst das Lied „Auf, du junger Wandersmann“ angestimmt, tatkräftig unterstützt von Herrn Stieber mit seinem Akkordeon. Der eigentlich auch eingeplante zweite Musikant, unser Wanderfreund Alfred Gietmann, war leider aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Schade, wir konnten ihm nur „Gute Besserung“ wünschen!

Als Begrüßung ließ unsere Vorsitzende Dietlind Löhnert in einem kurzen Überblick die Ereignisse des Jahres Revue passieren, natürlich auch mit einer kleinen Vorschau auf das kommende Jahr. Es galt auch noch eine angenehme Pflicht zu erfüllen, gerade heute, am Nikolaustag, feierte unsere Wanderfreundin Rosa Jungnitsch ihren 80. Geburtstag. Das war schon eine Gratulation und ein Geburtstagsständchen wert! Dabei hat uns Herr Stieber tatkräftig mit dem Akkordeon unterstützt. Dieser Musikant, den unser Kassenwart Jürgen Uekermann „aufgetrieben“ hatte, war übrigens sehr gut – ohne ihn wäre das Singen doch etwas schwach ausgefallen! 

Beim nächsten Programmpunkt war ich mit einem etwas ausführlicheren Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres dran, illustriert mit vielen Fotos. Zuerst habe ich noch über die Wanderung auf dem Bäderweg Anfang Dezember berichtet – die hatte ich doch voriges Mal einfach vergessen! Dann folgten die Schilderungen der verschiedenen Wanderungen und sonstigen Aktivitäten in zeitlicher Reihenfolge. So gab es zwischen den Sonntags-Wanderungen immer wieder zur Auflockerung Fotos von unseren Mittwochswanderungen. Ich habe mich „nach bestem Wissen und Gewissen“ durch das Jahr „gekämpft“, nur bei den Montagsradlern brauchte ich Unterstützung von unserer Vorsitzenden Dietlind Löhnert. Dann habe ich das mit dem „Vergessen“ noch einmal probiert – es fehlte der Bericht vom Deutschen Wandertag in Bad Harzburg. Glücklicherweise wurde ich jetzt aber auf meinen Fehler hingewiesen, so dass ich ihn schnell korrigieren konnte! Ich hoffe nur, dass alle mehr oder weniger mit mir zufrieden waren – es hat sich jedenfalls niemand beschwert! 

So war es inzwischen Zeit für das Kaffeetrinken geworden. Der Kaffee stand zwar schon in Thermoskannen zur Selbstbedienung auf dem Tisch, ebenso wie eine Flasche Wasser und Gebäck, aber der Kuchen wurde erst jetzt serviert. Nach diesem „gemütlichen Teil“ erhielten alle noch ein spezielles Geschenk von unserer Vorsitzenden Dietlind Löhnert. Sie arbeitet ja noch bis Ende des Jahres, und in der Fabrik waren zu viele Fensterbilder hergestellt worden. Diesen Überschuss konnte sie nun unter den Wanderern verteilen.

So verging die Zeit recht schnell, es gab ja auch so viel untereinander zu erzählen. Wie es sich für Wanderer gehört, wurde zum Schluss noch das Lied „Kein schöner‘ Land“ gesungen. Wir konnten uns noch einmal für eine gelungene Weihnachts- und Jahresabschlussfeier bedanken, unser Vorstand mit Dietlind Löhnert, Ilse Beckmann und Jürgen Uekermann hat sich sehr bemüht, alles sehr schön zu gestalten! Ich muss auch noch Herrn Baus erwähnen, den Chef des Hotels. Er hat sich persönlich darum gekümmert, dass wir gut versorgt wurden!