Aussichtsreiche Wanderung im Wesergebirge

Die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. unternahmen unter der Führung von Elke Peter ihre Oktoberwanderung über den Kammweg des Wesergebirges. Die 22 Teilnehmer starteten ihre Wanderung nach der Anfahrt mit dem Bus am Hotel Waldkater in Rinteln. Von dort führte ein steiler Weg zum Klippenturm. Oben angekommen, konnte man durch die weichenden Nebelschwaden das Wesertal gut erkennen. Hier war der geeignete Platz für eine Frühstückspause. Die Sonne kam immer mehr zum Vorschein, was die Wanderer nach den vergangenen verregneten Tagen natürlich begeisterte. Frohen Mutes ging es nun bergab und bergauf auf dem Kammweg entlang Richtung Paschenburg. Unterwegs wurden natürlich immer mal wieder Pausen eingelegt, um die traumhaften Ausblicke zu genießen. Zum Abschluss der Wanderung mussten die Teilnehmer einen steilen Abstieg auf glitschigem Boden meistern, um zu der Weinschänke Rohdental zu gelangen. Dort gab es den verdienten Kaffee und Kuchen. Auf der Heimfahrt dankten die Wanderer Elke Peter für diesen wirklich wunderschönen Tag und die gut organisierte Wanderung.


Wanderwoche am Edersee vom 17. - 23.9.2017

17 Wanderfreunde starteten in Fahrgemeinschaften zum Edersee. Auf der Hinfahrt wurde ein Zwischenstopp in Bad Arolsen eingelegt, um die Altstadt und das Residenzschloss anzusehen. Nach einer kleinen Stärkung fuhren die Teilnehmer in die Gasthaus-Pension Eierdanz nach Buchenberg. Nach der Zimmerverteilung und Koffer auspacken wurde ein Rundgang um und durch das Dorf unternommen.

Die erste 10 km Wanderung führte nach Herzhausen an den Edersee, wo einige Schautafeln erkennen ließen, welche Häuser dem Stausee zum Opfer gefallen waren. 800 m weiter im Nationalpark-Zentrum Kellerwald wurde Interessantes in einer Ausstellung und einem 4D-Film über Wald und Fauna erklärt. Zurück ging es an der Eder und durch den Wald nach Buchenberg.

Der nächste Tag führte die Wanderer durch Wald und Flur 16 km nach Schmittlotheim und von dort über dem Kellerwaldsteig nach Ederbringhausen und zurück. Nach einer kurzen Pause ging es mit den PKWs nach Süd-Asel, wo eine alte Steinbrücke über einen Teil der Eder führt, aber bei Hochwasser nicht zu sehen ist. Dann fließt 8 m darüber das Wasser, unvorstellbar.

Frankenberg war das Ziel am nächsten Vormittag. Sehenswert war das 10türmige Rathaus mit seinem tollen Glockenspiel, sowie die Liebfrauenkirche mit seiner dreischiffigen Hallenkirche und viele Fachwerkhäuser. Am Nachmittag gab es ein Treffen mit einem Ranger, der die Wandergruppe 3 Stunden abseits der normalen Wege über den Hagenstein führte. Viele Fichten, die nichts in deutschen Wäldern zu suchen haben, lagen teilweise wie Mikadostäbchen im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Die Buchen sind geschützt heißt es, aber die Bäume in der Kernzone sich selbst überlassen. Am Hagensteins Aussichtspunkt wurde eine Rast eingelegt und ein wunderschöner Blick über die Eder und das Umland genossen.

Dann stand Waldeck auf dem Programm. Die Autos blieben an der Talstation der Kabinenseilbahn stehen. Von hier fuhren alle Paarweise hinauf bis zur Bergstation, unterhalb von Schloss Waldeck. Von dort ging es zur Aussichtsplattform des Schlosses, das allerdings noch eingenebelt war. So zeigte sich der Edersee von oben nur schemenhaft. Weiter ging es zu Fuß einige Kilometer hinunter zur Sperrmauer-Ost. Inzwischen hatte sich der Nebel gelichtet und die Sicht auf Schloss Waldeck und den Edersee frei gegeben. Die Staumauer wurde überschritten, denn am anderen Ende gab es die verdiente Pause, bevor es noch die 2 km bis zum Kraftwerk Waldeck am Affoldener See ging. Von hier fuhren die Wanderer mit der Standseilbahn auf den Peterskopf in 522 m Höhe. Bei der Auffahrt gab es Erklärungen über die Pumpspeicherwerke, Rohrleitungen und Wasserturbinen, die den Strom erzeugen. Ein kleiner Spaziergang führte vorbei an den Hochspeicherbecken zum Aussichtspunkt, von dort war der Edersee und das Waldecker Land gut zu sehen. Wieder unten angekommen und zurück an der Staumauer-West, gab es Abendessen in einem Restaurant. Jetzt dauerte es nicht lange, bis es dunkel wurde und die Teilnehmer die Illumination der Staumauer bestaunen konnten, auf die man sich schon freute. Ob einfarbig, zweifarbig oder regenbogenfarbig, einfach toll!

Am vorletzten Tag gab es noch einmal bei sonnigem Wetter ab Buchenberg einen 12 km langen Rundwanderweg. Dann kam der Abschied nach einer harmonischen und erlebnisreichen Woche. Einige Teilnehmer fuhren noch mit nach Korbach, eine schöne Fachwerkstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und er einzigen Hansestadt Hessens.

Der Dank galt Horst und Margrit Neuhaus für die gute Organisation und Wanderführung.


Wanderung rund um die Ems-Quellen

Für die Septemberwanderung der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. hatte sich die Wanderführerin Margrit Neuhaus am 3. September 2017 den Ems-Quellen-Wanderweg vorgenommen. Genau die richtige Zeit, um die großen Flächen mit der Heideblüte zu bewundern. 36 Teilnehmer brachte der Bus zunächst nach Hövelhof. Von dort führte der Weg auf sandigem Waldboden zur Friedenseiche, die ein Gemeindeförster 1871 nach Rückkehr aus dem deutsch-französischen Krieg pflanzte. Hier wurde auch schon die erste Pause eingelegt. Der Ems-Quellen-Weg verläuft durch den Hövelhofer Wald und einem Teil der Moosheide, ein 440 ha großes Naturschutzgebiet der Senne. Über die Hasendorfdüne, die zu den großen nacheiszeitlichen Binnendünen-Bögen gehört und für die kuppigen Landschaftsgebiet der Senne verantwortlich sind, erreichte man die „Alte Bielefelder Landstraße“, die früher als Postkutschen- und Reiseweg von Paderborn nach Bielefeld genutzt wurde. Nach kurzer Zeit kamen die Wanderer zum Ems-Infozentrum. Dort konnten sie sich über die Emsquellen und den 375 km langen Weg der Ems bis zur Nordsee informieren. Ein Stück weiter war der Quellbereich der Ems erreicht. Auf einer Länge von 500 m sickert an zahlreichen Stellen das Wasser aus der Erde. Unvorstellbar, dass daraus ein großer Fluss entsteht. Nach der Mittagspause war der schönste Teil der Moosheide zu bestaunen. Offene Heidelandschaften, gefolgt von Kiefernwäldern und Blaubeersträuchern prägten nun die Landschaft. Nach dieser bei sommerlichen Temperaturen durchgeführten Wanderung freuten sich die Wanderer auf den Kaffee und Kuchen im Gasthof. Es war eine erlebnisreiche Wanderung, mit vielen schönen Eindrücken. Der Dank ging an die Wanderführerin Margrit Neuhaus, die wieder alles gut organisiert hatte.


Wandern auf dem Hermannsweg

Die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. nahmen sich am 6. August 2017 eine weitere Etappe auf dem Hermannsweg vor. Der Bus brachte 39 Teilnehmer zur Burg Ravensberg bei Halle, diese musste allerdings erst zu Fuß erklommen werden. Oben angekommen, war eine herrliche Aussicht auf die Umgebung zu genießen. Außerdem hatte der Wanderführer Christian Duda schon eine kleine Frühstückspause eingeplant. Nach der Stärkung ging es nun auf den Weg und die Wanderer merkten schnell, dass diese Etappe des Hermannsweges recht anspruchsvoll ist. An der „Kaffeemühle“ , erbaut von dem Bremer Kaffeehändler Hermann Hagedorn, wurde eine Mittagspause eingelegt. Dort gab es auch einen spektakulären Ausblick auf Halle und das Hinterland. Weiter ging es auf der wunderschönen Strecke, an der schon teilweise die Heideblüte zu bewundern war, weiter Richtung Bielefeld, bis die Wandergruppe die Gaststätte „Peter auf'm Berge“ erreichte. Dort gab es dann den verdienten Kaffee und Kuchen. Auf der Rückfahrt dankten die Wanderfreunde dem Wanderführer Christian Duda und seiner Frau Helga für die tolle, wenn auch anstrengende, Wanderung.


117. Deutscher Wandertag in Eisenach

Vom 26. - 31. Juli 2017 fand in Eisenach der 117. Deutsche Wandertag statt. Es haben sich leider nur 4 Vereinsmitglieder gefunden, die daran teilnehmen wollten. Der Wandertag wurde unter dem Motto „Wandern auf Luthers Spuren“ ausgerichtet. Heinz und Gisela Heidergott sowie Karin Eckelt und Heike Gelhaus-Starke nahmen die vielen angebotenen Wanderungen wahr und erlebten wunderbare Tage. So erwanderten sie zunächst die Drachen- und Landgrafenschlucht. Am folgenden Tag unternahmen sie eine Wanderung zur Wartburg mit Besichtigung, ein unbedingtes Muss, wenn man in Eisenach ist. Am Mittwoch stand eine Erlebniswanderung zur Marienglashöhle und Gotha mit Schluss und Park an. Beides wurde eingehend besichtigt. Auch die Stadt Friedrichsroda mit dem Schloß Reinhardsbrunn wurde zu Fuß umwandert. Natürlich stand auch eine Stadtbesichtigung von Eisenach auf dem Programm. Über den Rennsteig auf den Inselberg mit 917 m Höhe führte die letzte Wanderung am Samstag nach Bad Liebenstein und Allenstein. Zum Abschluss des Deutschen Wandertags findet immer sonntags der große Festumzug statt. Die vier Vereinsmitglieder nahmen daran teil und brachten den begehrten Wimpel nach Bad Salzuflen. Trotz des am Anfang etwas regnerischen Wetters erlebten die Wanderer eine sehr schöne Wanderwoche und kamen mit vielen Eindrücken und Erlebnissen zurück. Die Vereinsvorsitzende Dietlind Löhnert dankte ihnen für die Teilnahme und freut sich auf den nächsten Deutschen Wandertag in Detmold.


Wanderfreunde auf dem Weg von Matorf über den Bonstapel nach Bad Senkelteich

Am Sonntag, den 2. Juli, machten sich die Wanderfreunde Bad Salzuflen mit 34 Teilnehmern auf den Weg von Matorf im Kalletal über den Forst Brake zum Taller Wichtel. Unterwegs bezauberten idyllische Blicke auf das Bergdorf Talle mit der Petruskirche. Zwischen wogenden, reifen Getreidefeldern mit Mohn- und Kornblumen und dem Duft von Kamilleblüten ging es weiter hinauf zum Wichtel, einem schönen Aussichtspunkt über das Lippische Ländchen. Durch die Aussichtsröhre waren bei diesigem Wetter das Hermannsdenkmal und die Porta Westfalica leider nicht zu sehen. Das Wort Talle leitet sich von dem keltisch-germanischen Wort „Tala“ ab und bedeutet Wasser. Talle machte alsbald seinem Namen alle Ehre und es fing an leicht zu regnen. Unverdrossen umrundeten die Wanderer die Ortschaft und freuten sich auf das nächste Etappenziel, den Bonstapel mit seinem mystischen Baumkreis. Zu diesem gibt es eine Sage, die die Wanderführerin Ilse Beckmann den Teilnehmern erzählte. Außerdem erklärte sie das keltische Baumhoroskop und knüpfte sich einige Wanderer vor, um deren Charakter näher zu beleuchten. Trotz Regen ging es für die Wanderer gut gelaunt über das schöne Naturschutzgebiet Linnenbeeke / Steingrund  weiter zum Ziel der Wanderung  nach Bad Senkelteich. Im Moorlandhotel wartete heißer Kaffee und köstliche Torten auf die Wanderer und alle Mühen waren vergessen. Die Teilnehmer dankten der Wanderführerin Ilse Beckmann für diese beeindruckende Tour.


Auf dem Dr.-Schmidt-Weg quer durch Bielefeld                                   11. Juni 2017

Die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. machten sich mit 28 Wanderern auf den Weg nach Bielefeld. Der Bus brachte sie zum Startpunkt der Wanderung, zum Restaurant Habichtshöhe in Bielefeld-Gadderbaum. Über die Promenade wanderten sie direkt zur Burg Sparrenberg.  Ab und zu gab es herrliche  Ausblicke, einmal nach Bethel mit dem Kinder-Krankenhaus, andererseits auf die Stadt. Nach einer kurzen Pause auf der Sparrenburg und einem kleinen Rundgang mit Blick auf den Johannisberg, dem nächsten Ziel, ging es weiter Richtung Stadt. Nahe der Neustädter Marienkirche wurde die Kreuzstraße überquert. Hier schlossen sich die Anlagen des alten Walles um die mittelalterliche Stadt an, eine wunderschöne grüne Oase mitten im Häusermeer.

Am Alters- und Pflegeheim Caroline-Oetker-Stift vorbei führte der Weg jetzt sehr steil auf den Johannisberg. Vorbei am Ehrenmal für die Zwangsarbeiter im Kriege führte der Weg wieder in die „unteren Ebenen“, zuerst zum Bürgerpark. Man glaubt kaum, dass dieser wunderschöne Park früher ein Ziegeleigelände war! Der Weg führte an der Rudolf-Oetker-Halle vorbei, und schon ging es in den nächsten Grünzug, an der Schüco-Arena entlang, dem Stadion des Sportclubs Arminia Bielefeld. Dieser und der folgende Grünzug waren übrigens das Werk des für unseren Weg namensgebenden Dr. Hans-Ulrich Schmidt. Er war Anfang des 20. Jahrhunderts Gartenbau-Direktor und hat dafür gesorgt, dass diese Erholungsgebiete mitten in der Stadt geschaffen wurden.

An den Meierteichen entlang ging es bald weiter durch den wunderschönen Grünzug, der dem Schlosshofbach folgte. Anschließend war der Johannisbach der Wegweiser, der Bach führte  direkt zum  Ziel, dem Seekrug am Obersee. Dort konnten sich die Wanderer bei Kaffee und Kuchen oder auch kühlen Getränken von der Wanderung erholen, die sie bei bestem Wetter durch eine wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft zurückgelegt hatten.  Sie dankten dem Wanderführer Rolf Berendes für die gute Organisation. Leider war es seine letzte geführte Wanderung, was alle Teilnehmer sehr bedauern.


Küchen- und Heilkräuter erforschen an der Heerser Mühle                8. Juni 2017

Im Zusammenhang mit dem Kneipp-Aktionsmonat wurde eine besondere Wanderung zum Umweltzentrum Heerser Mühle angeboten. Wichtiger Programmpunkt dieser Wanderung war die Erklärung der Bedeutung verschiedenster Kräuter.

Auf dem Wege zur Mühle ging es zuerst zum Bahnhof, dann durch die Begawiesen und weiter durch die Grünanlage an der Werre.  An der Mühle wartete Rolf Dieringer, ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Botanik und der volkstümlichen Heilkunde, um einige der Geheimnisse von Heil- und Küchenkräutern zu enthüllen.

Besonders der Apothekergarten ist wirklich ein Prachtstück! Neben mehr oder weniger bekannten Küchenkräutern wachsen dort auch Giftpflanzen, wie zum Beispiel Maiglöckchen und Fingerhut. Die Wanderer erfuhren, dass die Pflanzengifte bei maßvoller Verwendung gleichzeitig eine heilende Wirkung auf den menschlichen Körper haben können. Manchmal war es erstaunlich, dass unscheinbare „Unkräuter“  auch in der Küche und sogar in der Medizin verwendet werden können.

Im Umweltzentrum Heerser Mühle gibt es so viel zu entdecken, dass man eigentlich viel mehr Zeit benötigt hätte. Aber es lockte ja auch das Kaffeetrinken im gemütlichen Restaurant, bei dem inzwischen stabilisierten Wetter natürlich im urigen Gastgarten, mitten zwischen Wild- und Gartenkräutern.

So hatten die Teilnehmer einen herrlichen Nachmittag verbracht, wo sie auch allerhand über die  heimische Pflanzenwelt lernen konnten. Zum Schluss gab es noch ein herzliches Dankeschön an Herrn Dieringer für die ausführliche Führung durch die Heerser Mühle. Außerdem ging der Dank an die Wanderführerin Dietlind Löhnert und Frau von Langenn vom Kneippverein für die Organisation dieser Kräuterwanderung.


Maiausfug zum Edersee         18. Mai 2017

Der diesjährige Maiausflug führte 38 Wanderfreunde aus Bad Salzuflen zum Edersee. Diese Fahrt war hauptsächlich gedacht, für die passiven Mitglieder als Dankeschön für ihre Treue. Wandern hält jung, denn die älteste Teilnehmerin wird im Juni 90 Jahre! Schon die Hinfahrt mit dem Reisebus der Fa. Kixmöller war erlebenswert. Es ging bei herrlichem Wetter durch eine wunderschöne bergige Landschaft. Am Edersee angekommen, hatte Dietlind Löhnert zunächst für eine kleine Stärkung nach der langen Anfahrt gesorgt. Dies wurde von den Teilnehmern dankbar angenommen. Danach ging es durch einen mit sattem Grün bewachsenen Buchenwald  zum Baumkronenpfad. Ein 250 m langer bequemer Weg führte durch die Baumkronen und bot bei herrlichem Sonnenschein eine tolle Aussicht über den Edersee bis zum Schloss Waldeck. Im Anschluss brachte der Bus die Wanderfreunde weiter zur westlichen Staumauerseite. Vom Anleger startete nun eine 2-stündige Schifffahrt auf dem Edersee. Ein leckeres Mittagessen wurde hier gereicht. Zwischenzeitlich zogen Regenwolken auf, die sich auch bald entluden. Als das Schiff die Staumauer wieder erreichte, konnten die Wanderfreunde schon wieder trockenen Fußes den Bus erreichen.

Auf der Rückfahrt gab es einen Zwischenstopp in Wetterburg am Twistesee bei Bad Arolsen. Im „Cafe im See“ gab es Kaffee und Waffeln mit Eis oder Sahne, die bei einem Blick über den See besonders genossen wurden.

Kurz nach 19.00 Uhr war der Bus wieder in Bad Salzuflen zurück. Ein schöner Tag ging zu Ende und ein großes Dankeschön dafür galt Dietlind Löhnert und dem Busfahrer, der viele Kurven zu meistern hatte.


2. Etappe Hansaweg X9 von Bad Salzuflen nach Lemgo                        14. Mai 2017

Am Sonntag, den 14. Mai 2017 nahmen 36 Wanderfreunde an der 2. Etappenwanderung des Hansaweges von Bad Salzuflen bis Lemgo teil. Das Staatsbad Salzuflen und die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. hatten diese Tour organisiert. Start war um 10.00 Uhr am Gradierwerk in Bad Salzuflen. Elke Peter gab den Teilnehmern zunächst einen kleinen Einblick in die Geschichte des Kneipp- und Solebades. Im Anschluss erklärte sie einige architektonisch interessante Häuser entlang der Parkstraße. Sie übergab die Wanderführung an Dietlind Löhnert, die die Wanderer entlang des Kurparksees auf den Hansaweg brachte. Eine kleine Pause wurde am Bismarckturm eingelegt. Es gab auch die Gelegenheit den Turm zu besteigen und die herrliche Aussicht auf Teutoburger Wald und Wesergebirge zu genießen. Weiter führte der Weg vorbei an leuchtend gelb blühenden Rapsfeldern. In der Ferne war der Kirchturm von Bergkirchen zu sehen. Bis zur Mittagspause waren aber noch ein paar Kilometer durch Wald und Wiesen zurückzulegen. Immer wieder staunten die Wanderer über diesen wunderschönen Wanderweg. Es waren auch einige Kurgäste unter den Teilnehmern, die von unserem schönen Lipperland ganz begeistert waren. Zum Glück präsentierte es sich mit herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Über den kleinen Ort Entrup ging es dann zum Schluss durch kleine Nebenstraßen zum Marktplatz von Lemgo. Der Bus der Bad Salzufler Landpartie wartete bereits und brachte die Wanderer nach einer erfolgreich zurückgelegten Wanderstrecke von 17 km zurück nach Bad Salzuflen.


Wanderung auf dem Bäderweg im Eggegebirge                   7. Mai 2017

Die Wanderfreunde Bad Salzuflen machten sich am 7.5.2017 unter der Leitung von Heinz Heidergott auf den Weg, um auf dem Bäderweg ca. 17 km zu wandern. Bei sehr nebligem Wetter ging es zunächst mit dem Bus zum Eggekamm. Dort begann die Wanderung für 39 Teilnehmer durch einen herrlichen Nadelwald, der Waldboden war bedeckt mit Heidelbeersträuchern, die mit ihrem kräftigen Grün und dem Nebel, der sich langsam verzog, ein zauberhaftes Bild bot. Immer wieder gab es schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge. Langsam ließ sich auch die Sonne blicken. Für die Frühstückspause konnten abgeholzte Baumstämme als gute Sitzgelegenheit genutzt werden.  Danach ging es weiter mit idyllischem Blick auf Bad Driburg über den Rosenberg nach Alhausen, einem schönen Örtchen mit dem  kleinen Friedrich Wilhelm Weber Museum, das aber nur von außen betrachtet wurde. Nach einem weiteren Stück des Weges mit blühenden Rapsfeldern und einer Birkenallee, gab es eine Mittagspause an einer Kneipp-Anlage gelegen, die von dem durchfließenden Bächlein mit kühlem Wasser gespeist wurde. Gut gestärkt machten sich die Wanderer auf den Weg nach Bad Hermannsborn. Dort hatten sie Gelegenheit den eindrucksvollen Park mit prächtigen Grünanlagen und blühenden Rhododendronbüschen zu erkunden. Die letzte Wegstrecke bis zur Einkehr zum Kaffeetrinken in Reelsen legten die Wanderer im Gänsemarsch durch einen schönen Laubwald zurück. Heinz Heidergott erhielt von den Teilnehmern immer wieder lobende Worte für diesen wunderschönen Tag. Sie freuen sich auf die nächsten Wanderungen mit ihm, sie sind immer eine Garantie für hervorragende Wege und gute Organisation.


Auf dem Hansaweg von Herford nach Bad Salzuflen                         30. April 2017

Diese Wanderung wurde vom Teutoburger-Wald-Verein und der Tourist-Information Herford organisiert. Selbstverständlich waren auch die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. dazu eingeladen, und die stellten etwa die Hälfte der ungefähr 50 teilnehmenden Wanderer und Wanderinnen.  Startpunkt der Wanderung war der Bahnhof Herford, von Bad Salzuflen gut zu erreichen per Bahn.

Schon am Bahnhof gab es von der sympathischen Stadtführerin erste Informationen, zum Beispiel zum Museum MARTa, das in direkter Nähe liegt. Über Nebenstraßen ging es zu den Wallanlagen von Herford, einem Überrest der mittelalterlichen Stadtbefestigung. In der Schillerstraße war das Schiller-Denkmal zu bewundern – aber niemand konnte ein Gedicht dieses bekannten Dichters aufsagen. Wie gut, dass die Stadtführerin eins auswendig gelernt hatte, das sie vortragen konnte! Der Weg führte jetzt an der Werre entlang, nicht ohne einen Hinweis auf die historische Kleinbahn oder Straßenbahn, deren Trasse auf der anderen Seite des Flusses verlief.

Es folgte das Tal des Ellersieker Baches mit seiner schönen Grünanlage. An einem großen Spielplatz  wurde es Zeit für eine Frühstückspause. Die anschließende Strecke führte stetig bergan, vorbei an dem Bergrestaurant Steinmeyer, hinauf zum Bismarckturm. Nun war das schwierigste Teilstück der Wanderung geschafft und die Wanderer freuten sich auf eine gemütliche Mittagspause bei herrlichstem Sonnenschein. Der Bismarckturm war geöffnet und manch ein Wanderer nutzte die Gelegenheit, diesen zu besteigen.  Nach der Pause ging es weiter durch den schönen Frühlingswald über die Extersche Straße bis zum VitaSol. Dort endete der „offizielle“ Teil der Wanderung. Die Wanderfreunde Bad Salzuflen gönnten sich nach Durchquerung des Landschaftsgartens den wohlverdienten Kaffee und Kuchen im Salinen-Café.

Am 14. Mai 2017 „Tag des Wanderns“ geht es auf die 2. Etappe des Hansaweges von Bad Salzuflen nach Lemgo.


Wanderung zur Lerchenspornblüte bei Schlangen                          7. April 2017

Die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. hatten dieses Jahr den Lerchensporn für ihre Blumenwanderung ausgewählt. Der ist besonders sehenswert im Langen Tal bei Schlangen, und so machten sich 38 Wanderer auf den Weg. Der Bus brachte sie zum Ausgangspunkt der Wanderung. Die gesamte Wegstrecke betrug etwa 7 km. Für Teilnehmer, die diese Strecke nicht bewältigen konnten, gab es die Möglichkeit, direkt zum Café zu fahren, um dort auf kurzen Wegen die Blütenpracht zu bewundern. Die Wanderer konnten gleich zu Beginn der Tour den Lerchensporn, mal nur als einzelne, dann wieder auf riesigen Flächen, die sich durch den ganzen Wald zogen, bewundern. Auch andere Blumen gab es reichlich - gelbes Scharbockskraut, Buschwindröschen in Weiß und das seltenere in Gelb, Milzkraut und Veilchen. Das Wetter meinte es dabei gut, es blieb trocken, wenn die Sonne sich auch nur ab und zu sehen ließ. Nach ca. 3,5 km nahmen einige Wanderer die Abkürzung zum Café, der Rest ließ es sich nicht nehmen, die gesamte Wegstrecke abzuwandern. Nach einem gemeinsamen gemütlichen Kaffeetrinken im Café Bauerkamp ging es wieder zurück nach Bad Salzuflen. Die Wanderfreunde dankten Dietlind Löhnert für die gute Organisation.


Frühjahrswanderung durch den dichten Wald des Süntel                   2. April 2017

Am Sonntag, den 2.4.17 starteten die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. mit 36 Teilnehmern zu einer Wanderung durch den Süntel. Die Wanderführerin Elke Peter hatte den Wanderern einen Weg durch dichten Wald, vorbei an den schroffen Felsen der Hohensteiner Klippen mit grandiosem Ausblick von der Teufelskanzel in die Tiefebene, versprochen. Sie wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil, die Wanderstrecke war viel schöner als erwartet. Nach kurzem Aufstieg durch das nach Bärlauch duftende Falltal genossen die Wanderer ihre Frühstückspause. Weiter führte die Wanderung auf hervorragenden Wanderwegen durch einen dichten Teppich aus Bärlauch, herrlich blühenden Buschwindröschen, Lerchensporn und Schlüsselblumen, soweit das Auge reichte. Ein einmaliges Erlebnis bot sich, als eine kleine Wildschweinrotte dicht vor der Wandergruppe den Weg querte. Die Mittagspause wurde an den Hohensteiner Klippen verbracht. Diese Felsformation, mit ihren klingenden Namen wie „Hirschsprung“, „Kreuzstein“ oder Teufelskanzel“, war sehr beeindruckend und die Wanderer ließen es sich nicht nehmen, den Ausblick in die Tiefebene zu genießen.

Auf der letzten Etappe gab der Aussichtspunkt Moosköpfe Einblicke auf den Blutbach und in das Totental. Entlang des Höllenbachs durch das Schneegrundtal konnten die Wanderer dann auch noch einen Blick auf den größten natürlichen Wasserfall Niedersachsens werfen. Bald war das Ende der Wanderung erreicht. In der Weinschänke Rohdental gab es leckeren Kuchen und Kaffee. Der Bus brachte die Wanderer wieder zurück nach Bad Salzuflen. Die Teilnehmer bedankten sich bei Elke Peter ganz herzlich für die hervorragend organisierte Wanderung mit ganz vielen schönen Erlebnissen.


Frühjahrswanderung rund um den Dümmer                               5. März 2017

Die Märzwanderung führte Wanderführer Christian Duda und zwar rund um den Dümmer, dem zweitgrößten See Niedersachsens.

Die lange Busanfahrt nutzte der Wanderführer, um Wissenswertes über den Dümmer, ein begehrtes Erholungsgebiet, zu erzählen.

Bevor die Wandergruppe in Hüde startete, hatte Christian die erste WC-Pause organisiert. Mit 41 Wanderern im Schlepptau startete der Wanderführer die 18 km Rundwanderung. Bei trockenem, aber bewölkten Wetter, ging es auf einem gut begehbaren Deichweg durch das Naturschutzgebiet Ochsenmoor und Rüschendorfer Moor dem ersten Aussichtsturm entgegen. Hier war Zeit für den Ausblick sowie für eine Frühstückspause. Überall quakte und schnatterte es im Schilf. Der weitere Weg überquerte die Hunte, ein Flusszulauf des Dümmers. In Höhe des Brachwaldes wurden mehrere Gruppen Kraniche gesichtet, die durch ihre schon weit hörbaren Rufe auf sich aufmerksam machten. Sie flogen in der typischen Keilformation über die Wandergruppe hinweg. Bald folgte ein weiteres Schauspiel, denn einzelne Schwärme von Wildgänsen erhoben sich aus den Niederungen und vereinigten sich in der Luft zu einem tanzenden Riesenschwarm, einfach wunderschön!

Im Olgahafen nahe der Ortschaft Dümmerlohhausen gab es mittags im ansässigen Restaurant eine leckere Erbsensuppe mit guter Fleischeinlage. Die Hälfte des Weges war geschafft. Sonnig ging es weiter an mehreren Aussichtstürmen und vielen Wochenendhäuschen vorbei. Es wurden die Ablaufflüsse der Hunte und der Lohne überquert und die Orte Eickhöpen und Lembruch mit dem Dümmer-Museum gestreift. Jetzt waren es nur noch ein paar wenige Kilometer zum Ausgangs- und Endpunkt. Im Strandhaus Hüde wurde bei Kaffee und leckerer Torte die Wanderung abgeschlossen. Noch ein Gruppenbild und schon ging es mit dem Bus wieder nach Bad Salzuflen. Ein großes Dankeschön galt dem Wanderführer Christian und seiner Frau Helga, die diese wunderschöne und vor allem flache Tour ausgesucht und gut organisiert hatten.


Jahreshauptversammlung am 4. Februar 2017

Zu der Jahreshauptversammlung der Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. konnte die 1. Vorsitzende Dietlind Löhnert insgesamt 57 Mitglieder begrüßen.

Auf der Tagesordnung standen die jährlich notwendigen Punkte, wie Bericht des Vorstandes über das Wanderjahr 2016 mit seinen Aktivitäten und Ausblick auf das Jahr 2017.

Ilse Beckmann informierte über die Entwicklung der Mitgliederzahl, die im Jahr 2016 erfreulich auf 192 Vereinsmitglieder angestiegen ist.

Die Kassenwartin, Inge Ghelleri, gab einen Bericht zur Finanzlage des Vereins, der durch die Kassenprüfenden Margrit Neuhaus und Gisela Nolte geprüft und bestätigt wurde.

Heinz Schalk beantragte die Entlastung des gesamten Vorstandes sowie der Kassenprüfenden, dies wurde einstimmig erteilt.

Danach erfolgte die Neuwahl der Kassenprüfenden. Margrit Neuhaus und Gisela Nolte stellten sich zur Verfügung. Sie wurden von den Mitgliedern einstimmig zur Kassenprüfung der nächsten 3 Jahre bestimmt.

Als weiterer Punkt stand die Beschlussfassung der Satzungsänderung auf der Tagesordnung. Den Vereinsmitgliedern wurde vorab ein Entwurf zugesandt, der noch einmal von Dietlind Löhnert erläutert wurde. Die anwesenden Vereinsmitglieder stimmten der Satzungsänderung einstimmig zu. Sobald die neue Satzung im Vereinsregister eingetragen ist, wird sie ins Internet gestellt. Sollte ein Vereinsmitglied einen Ausdruck wünschen, kann er diesen vom Vorstand bekommen.

Dietlind Löhnert teilte mit, dass aufgrund mangelnder Nachfrage eine offizielle Teilnahme beim Deutschen Wandertag in Eisenach nicht vorgesehen ist. Die Versammlung endete mit anschließendem Kaffeetrinken und gemütlichem Beisammensein. Dietlind Löhnert verabschiedete die Vereinsmitgliedern mit den besten Wünschen für ein schönes Wanderjahr 2017.


Eine winterliche Grünkohlwanderung nach Wüsten                    22. Januar 2017

Traditionell unternehmen die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. ihre Grünkohlwanderung immer im Februar. In diesem Jahr musste diese aus organisatorischen Gründen im Januar stattfinden.

Für das Grünkohlessen hatten sich insgesamt 83 Wanderer angemeldet, von denen allerdings ein Teil nicht mitgewandert ist, sondern auf direktem Wege zum Restaurant Hetland in Wüsten, gefahren ist. Trotzdem war die Wandergruppe mit ca. 50 Teilnehmern sehr groß. Die Wanderführerin Dietlind Löhnert hatte sich für den „bequemeren“ Weg nach Wüsten entschieden, durch Kurpark und Landschaftsgarten und anschließend über Hellerhausen. Es wurde eine wunderschöne Winterwanderung, die in den meisten Teilen im vollen Sonnenschein lag.

Pünktlich um 12.30 Uhr waren alle 83 Teilnehmer im Saal des Restaurants angekommen. Gut gelaunt und mit lebhafter Unterhaltung ließen sie sich den Grünkohl gut schmecken. Wie immer wurden sie von der Qualität nicht enttäuscht. Da war es nicht verwunderlich, dass alle rundum zufrieden waren.

Vor dem Essen konnte Dietlind Löhnert noch 4 neue Wanderfreunde als neue Mitglieder im Verein begrüßen. Zur Freude aller hatten sich zwei Kinder im Alter von 9 und 12 Jahren  dazu entschlossen, dem Verein beizutreten. Sie waren mit ihren Omas gewandert und teilen deren Begeisterung zum Wandern.

Um 14.30 Uhr machten sich alle auf den Heimweg, entweder mit dem eigenen Auto, oder mit einer weiteren wunderschönen Wanderung durch die leicht winterliche Landschaft, wieder mit viel Sonnenschein. Nach der herrlichen Neujahrswanderung war diese zweite Wanderaktion auch ein voller Erfolg, wofür  alle Teilnehmer der 1. Vorsitzenden und Wanderführerin Dietlind Löhnert herzlich dankten. So kann das Jahr weitergehen!


Neujahrswanderung

Die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. begrüßten das Jahr 2017 mit der traditionellen Neujahrswanderung. Startpunkt war das Kurgastzentrum Bad Salzuflen. Von dort ging es auf zwei unterschiedlich langen Wanderstrecken zum Restaurant Loose. Insgesamt machten sich ca. 50 Wanderer unter der Wanderführung von Max Pelz und Hartmut Speckmann auf den Weg. Das Wetter war etwas nieselig und ungemütlich. Da schmeckte der Kaffee und Kuchen nach der Ankunft in der Loose nochmal so gut.  Nach einer ausgiebigen Ruhepause erfolgte der Rückweg auf kurzen Wegen nach Bad Salzuflen. Es war ein guter Einstieg in ein schönes Wanderjahr.