Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier 2015

Am 12.12.2015 feierten über 70 Mitglieder des Vereins im Hotel am Ostertor ihren diesjährigen Jahresabschluss. Zur Überraschung aller (auch des Vereinsvorstandes) kam auch der Nikolaus und erfreute die Gästeschar. Für die musikalische Begleitung war wieder der Harmonika-Musikant Dieter Stieber aus dem Kalletal dabei. H. Speckmann ließ das vergangene Jahr in seinem Bildervortrag noch einmal Revue passieren. Alle Wanderführer wurden für ihre Dienste mit kleinen Dankesgeschenken geehrt.


Nikolauswanderung 6.12.2015 - 11 km

Ein verheißungsvoller Titel!

Der Termin für diese Wanderung war klar, das konnte nur der 6. 12.2015 sein! Auch das Ziel war inzwischen bekannt, das Restaurant Haus Hangstein bei Detmold, offiziell in Berlebeck. Nur was der heilige Nikolaus mit der Wanderung zu tun hatte, das war noch ein Rätsel!

Zur Abwechslung für diese Wanderung wurde als Transportmittel zum Anfangspunkt in Detmold und für die Rückfahrt die Eisenbahn gewählt. So stiegen die insgesamt 35 Wanderer frohgemut in Bad Salzuflen in den Zug, gespannt was Wanderführerin Dietlind Löhnert geplant hatte. Die Fahrt war erfreulich kurz, nach nur 18 Minuten war der Bahnhof in Detmold schon erreicht.

Durch die noch menschenleeren Straßen ging es zuerst zum Lippischen Landestheater, einem imposanten Bau mit Riesenfassade aus eigentlich griechischen Säulen. Über die Ameide, am Schlossteich und den verschiedenen Museen vorbei, dann entlang des Wallgrabens, erreichten die Wanderer die Allee, mit dem von einem der lippischen Grafen künstlich angelegten Friedrichstaler Kanal. Am Endpunkt der Allee, an der Oberen Mühle, erzählte die Wanderführerin Dietlind Löhnert viele interessante Einzelheiten. Sie kannte sich gut aus, schließlich ist sie in Detmold geboren und hat lange Jahre dort gelebt, sogar selbst in der Oberen Mühle gearbeitet. An der Oberen Mühle ändert die Berlebecke, die auch den Mühlteich speist, ihren Namen, ab dort heißt sie aus irgendeinem Grunde Knochenbach. Weiter ging es durch das Friedenstal, Richtung Hiddesen.

Der nächste Weg war allen gut bekannt, der Hermannsweg. Am Waldrand gab es eine Schutzhütte, dort hatte Dietlind Löhnert dafür gesorgt, dass die Wanderer sich an Glühwein und Gebäck stärken konnten, eine willkommene Abwechslung! Gut gelaunt ging es nun weiter in Richtung Berlebeck. Das Tagesziel war das Restaurant Haus Hangstein.

Das Restaurant Haus Hangstein ist sehr gemütlich und hat auch einen guten Ruf. Dietlind Löhnert hatte für alle Wanderer Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln bestellt. Nach dem Essen gab es noch eine Überraschung. Diesmal kam der Nikolaus persönlich – Jens-Peter Voigt hat die Rolle übernommen und ausgezeichnet interpretiert. Dass es dabei viel zu lachen gab, war ja klar! Glücklicherweise hatte der Nikolaus seinen Helfer Knecht Ruprecht mit der berüchtigten Rute zu Hause gelassen! Als Belohnung gab es für alle noch ein kleines Überraschungs-Präsent.

Bald machten sich die Wanderer für den Rückweg bereit. Vom Vogelpark Heiligenkirchen, den man in 15 Minuten erreicht hatte, ging es mit dem Bus zum Detmolder Bahnhof. Die Busfahrt war ein besondereres Erlebnis. Auf dieser Linie fuhr an dem Tag nur ein Kleinbus trotz vorheriger Anmeldung durch die Wanderführerin. Nun mussten sich 35 Personen in diesen Kleinbus zwängen. Die unverhoffte Fahrt in der „Sardinenbüchse“ machte allen Spaß, von „Trübsal blasen“ keine Spur, wenn es auch vor allem in den Kurven manchmal ganz schön schaukelte. Dabei muss auch der Busfahrer gelobt werden, es machte ihm offensichtlich Spaß, einmal etwas andere Fahrgäste zu haben!

Wieder einmal kann man feststellen, dass gerade irgendwelche Widrigkeiten nicht etwa die Laune verderben, im Gegenteil, die waren eigentlich das „Salz in der Suppe“, solch eine Wanderung war eben etwas Besonderes! Wanderführerin Dietlind Löhnert hatte eine tolle Nikolaus-Wanderung geplant und durchgeführt, für die sich alle herzlich bedankten.


Pickertwanderung  –  15.11.2015

Gewandert wird bei jedem Wetter!

Unter diesem Motto machten sich am 15. November 2015 insgesamt 61 Wanderer zur traditionellen Pickertwanderung auf. Es begann mit Nieselregen und artete in eine stürmische Regenwanderung aus. Normalerweise hat der Wanderführer Max Pelz immer gutes Wetter, aber diesmal hat es mit der Bestellung nicht geklappt.

Frohgemut starteten die Wanderer in 2 Bussen nach Lemgo zum Restaurant „Zum Ilsetal“, zur Anwanderung zum Restaurant „Zum Ilsetal“. Bei Brüntorf stiegen die ersten Wanderer aus dem Bus, zum Start der längeren Wanderung. Der Rest der Gruppe blieb im Bus bis zur nächsten „Haltestelle“, am Ortsausgang von Entrup, für die kürzere Tour, oder fuhr direkt bis zum Restaurant „Zum Ilsetal“. Die Wanderer kämpften sich trotz Regen und Sturm durch die beiden Wanderungen! Unterwegs gab es in den zwei Gruppen nur Probleme mit den Schirmen, teilweise mit Totalschaden. Bei dem starken Gegenwind hat jedoch auch der beste Schirm nicht vollständig schützen können, vor allem die Hosen waren ziemlich nass geworden. Ansonsten sind alle gut im Restaurant „Zum Ilsetal“ mit der hübschen, aber im Augenblick gar nicht passenden Adresse „Sommerhäuschenweg“ angekommen. Auf jeden Fall war die allgemein gute Stimmung durch die viele Feuchtigkeit nicht eingerostet!

Der Pickert, als auch die üblichen Beilagen, von Butter, Marmelade, Rübenkraut und natürlich in Lippe, auch Leberwurst, waren sehr gut. Alle Wanderer hatten sich auf diese westfälisch-lippische Spezialität gefreut und wurden nicht enttäuscht. Zum Abschluss bedankten sich alle herzlich bei Wanderführer Max Pelz für die gute Organisation und Durchführung der Pickertwanderung.


Herbstwanderung nach Herford    –   8. 11. 2015

Am 8.11.2015 unternahmen die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. eine schöne Herbstwanderung in die Nachbarschaft nach Herford. Ziel war das Restaurant von Laer. Die Wanderführerin Ilse Beckmann hatte für die 29 Wanderer interessante Wege ausgesucht, die durch den bunten Herbstwald führten, und das bei herrlichem Wetter – untypisch für November.

Durch von den Mittwochswanderungen wohlbekanntes Wandergebiet führte der Weg durch den Kurpark und den Landschaftsgarten zur Loose. Dann folgte ein Stück auf dem Bäderweg, der von Bad Salzuflen nach Bad Oeynhausen führt. Kurz bevor der Wald verlassen wurde, konnten sich die Wanderer von der ersten recht steilen Strecke bei einer kurzen Frühstückspause erholen. Weiter ging es jetzt nach Hollenhagen im Kreis Herford in Richtung Sender. Dann dauerte es nicht mehr lange, bis  das Ziel für die Mittagspause erreicht wurde, den Hof von Laer mit Restaurant und Hofcafé. Das ist ein sehr schönes Anwesen mit mehreren großen Fachwerkhäusern, etwas abseits der Straße gelegen. Schon am vollen Parkplatz erkannte man, dass der Hof ein beliebtes Ausflugsziel ist. Der Jahreszeit entsprechend, gab es für die Wanderer eine schmackhafte Kürbissuppe.

Im Anschluss an die Mittagsrast machten sich die Wanderer wieder auf den Rückweg über den Stuckenberg nach Bad Salzuflen. Bei einer kleinen Rast spendierte Ilse Beckmann noch einen „Marillenbrand“ aus ihrer österreichen Heimat. So wurde ein schöner Wandertag beendet, der Dank galt der  Wanderführerin Ilse Beckmann, die alles gut vorbereitet und durchgeführt hatte.


Hase-Hunte-Else-Weg         –    4. 10. 2015

Wanderführer Rolf Berendes hatte eingeladen, und insgesamt 28 Wanderer der Wanderfreunde Bad Salzuflen e. V. folgten der Einladung zur Tour von Bad Essen nach Melle. Nach kurzem Rundgang durch das malerische Bad Essen musste bei herrlichem Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein der erste Anstieg zum Sonnenbrink erarbeitet werden – kein Problem für geübte Wanderer! An einem idyllischen Platz im Wald mit kleiner Holzhütte und genügend Baumstämmen als Sitzgelegenheit wurde für eine kurze Frühstückspause angehalten. Auch für die Mittagspause hatte Wanderführer Rolf Berendes ein „gutes Händchen“ gehabt, er hatte ein wunderschönes Fachwerkhaus ausgesucht, wo es auch genügend Sitzgelegenheiten gab.

Für die Wanderer ging es im stetigen Auf und Ab zum nächsten Ziel, dem Ottoturm. Dabei handelt es sich bereits um den vierten Aussichtsturm an dieser Stelle. Der Turm besteht aus sechs mächtigen Douglasienstämmen, hat aber ein stählernes Innenleben, eine Treppe zur Aussichtsplattform. Leider konnte man die Aussicht nicht genießen, es war so diesig, dass man den vom Wanderführer vorher angekündigten Dümmer See nur im Dunstschleier erahnen konnte.

Nach Überquerung des Flusses Else war bald das Ziel für das nachmittägliche Kaffeetrinken erreicht, das Haus Braunschweig im Meller Grönebergpark, direkt am Grönegau-Museum mit herrlichen Fachwerkhäusern. Die Bewirtung Im Haus Braunschweig war sehr gut. Bevor es per Bus zurück nach Bad Salzuflen ging, bedankten sich die Wanderer herzlich bei Wanderführer Rolf Berendes. Er hatte wieder alles gut vorbereitet und einen wunderbaren Wandertag im Wiehengebirge ermöglicht.


Wanderwoche im Hochsauerland    -   20. - 26. September 2015

In Schmallenberg-Grafschaft haben 15 Wanderfreunde eine Woche zusammen die Umgebung erwandert. Das Klosterdorf Grafschaft war ein guter Ausgangspunkt für die Wanderungen. Der erste Weg führte auf den Hausberg, den 658 m hohen Wilzenberg mit Aussichtsturm, Wallfahrtskirche und Kreuz und weiter nach Schmallenberg an der Lenne, eine historische Stadt mit Dächern und Fassaden aus Schiefer. In Schanze wurde bei nebligem Wetter der Kyrill-Pfad erklettert und erlaufen. Durch den leichten Nebel war dieser besonders mystisch anzusehen. Einen Teil des Rothaarsteigs, sowie des Waldskulpturenweges und einige X-Wege wurden unter die Füße genommen. Eine Busfahrt führte uns in das 24 km entfernte Altastenberg, von dort ging es zu Fuß auf den Kahlen Asten mit 841m und weiter nach Winterberg, wo die St. Georg-Sprungschanze, die Bobbahn, die Panoramabrücke und einiges mehr erkundet wurden. Insgesamt war es eine erlebnisreiche Wanderwoche mit ca. 80 Wanderkilometern, die Horst und Margrit Neuhaus Ihren 13 Wanderfreunden beschert haben. Ihnen galt großer Dank für die gute Organisation.


Holzhausen/Externsteine – Bad Lippspringe – 6. 9. 2015

Die von Wanderführer Heinz Heidergott ausgearbeitete Wanderung, an der 26 Wanderfreunde teilnahmen, führte von Holzhausen/Externsteine nach Bad Lippspringe. Nach einer recht langen Steigung am Beginn war mit 370 Metern der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Belohnt wurden die Wanderer mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt Horn. Der Weg führte nun durch herrlichen Wald von den Höhen des Teutoburger Waldes in die Sennelandschaft. Am Kreuzkrug, dem alten Forsthaus der lippischen Fürsten, überquerten die Wanderer die bekannte Straße über die Gauseköte mit ihrer Steigung von 16 bzw. 18 %. Der Weg führte durch Oesterholz, am Rand des Truppenübungsplatzes Senne entlang.

Eine Besonderheit in dieser Gegend sind die Hügelgräber aus der Bronzezeit, die natürlich auch besucht wurden.

Bald erreichte man die Ortsgrenze der Stadt Bad Lippspringe. Im offiziellen Kurgebiet gab es weiterhin viel Wald, gerade richtig für das Picknick-Mittagessen, leider begann es zu regnen, was aber die gute Laune der Wanderer nicht beeinträchtigte. Im Anschluss war noch genügend Zeit, um durch den Kurpark zu bummeln und die herrlichen Gartenanlagen zu bewundern, außerdem war auch die Lippequelle, eine Karstquelle, zu besichtigen.

Beim gemütlichen Kaffeetrinken im Café Böhner hatten die Wanderer die Gelegenheit, sich bei Wanderführer Heinz Heidergott für die tolle Wanderung zu bedanken. Auch auf der Rückfahrt konnten die Teilnehmer besonders bei der Fahrt durch das Eggegebirge noch einmal die wunderschöne Landschaft genießen.


Hansaweg  - letzte Etappe, nach Hameln    -   2.8.2015

Für das letzte Teilstück auf dem Hansaweg nach Hameln starteten am 2. August insgesamt 34 Wanderfreunde und zwei Gäste unter der Leitung von Wanderführerin Margrit Neuhaus. Es ging per Bus nach Aerzen/Reinerbeck. Der Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ enttäuschte die Wanderer nicht, der Weg führte durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit herrlichen Aus- und Weitblicken – begünstigt von dem schönen Sommerwetter.

Von Reinerbeck führte der Weg an den immer noch imposanten Resten der vor Jahren umgestürzten Königseiche vorbei. Am Waldparkplatz und Hotel/Restaurant Waldquelle konnten 3 Stelzenhäuser bewundert werden, die als Ferienhäuser dienen. Bevor ein Teil des Golfplatzes vom Schloss Schwöbber überquert werden konnte, mussten ein paar Hindernisse überwunden werden, die der letzten Sturm hinterlassen hatte, auch die wurden mit Bravour gemeistert.

Der Qualitätsweg hatte jedoch einen Nachteil, es gab keinen Picknickplatz für das Mittagessen, weder Schutzhütte oder Bänke, noch nicht einmal passende Baumstämme! Aber bei dem guten Wetter konnte man sich ins Gras setzen!

Bald erreichten die Wanderer den Klütwald, ein ausgedehntes Waldgebiet um den Klüt, den 258 m hohen Hausberg von Hameln. Dort war das Ziel der Klütturm. Man genoss den herrlichen Ausblick auf Hameln und der wunderschönen Umgebung entweder vom Aussichtsturm oder unten von den Aussichtspunkten.

Für den Abstieg nach Hameln mussten noch einmal alle Kräfte der Wanderer mobilisiert werden. Vor allem im oberen Teil führte der Weg steil bergab, da halfen auch die Serpentinen nicht! Aber die Belohnung folgte schnell, es war nämlich nicht weit bis zum Café Im Breckehof, wo die Einkehr geplant war und die Wanderer hervorragend bedient wurden. Hier waren sich alle einig, es war wieder einmal eine wunderschöne Wanderung gewesen. Der Dank ging an Margrit Neuhaus, die für diese 16 Kilometer Wanderung alles hervorragend vorbereitet hatte. Schade, dass der Hansaweg in Hameln aufhört.


115. Deutscher Wandertag in Paderborn - Festzug am 21.6.2015

Der 115. Deutscher Wandertag ist Geschichte und die Wanderfreunde waren dabei!


21 Wanderfreunde machten sich am 21.6.2015, dem längsten Tag des Jahres, per Bus auf den Weg nach Paderborn, um am Festzug des 115. Deutschen Wandertages durch die Paderborner Innenstadt teilzunehmen und das bunte Treiben von insgesamt 57 angemeldeten Wandervereinen zu erleben. Bevor die kurze Anwanderung von den Fischteichen begann, trafen auch die munteren Wanderfreunde Klaus Borgelt und Horst Neuhaus ein. Sie waren ab Bad Salzuflen-Sylbach in drei Tagen angewandert und hatten bereits 57 km zurück gelegt. Am Maspernplatz angekommen, warteten Gisela und Heinz Heidergott auf die Wanderer. Sie stellten dankend Ihren PKW zur Lagerung von Rucksäcken; Jacken etc. hilfreich zur Verfügung, damit diese beim Umzug nicht störten. Horst hatte sogar noch so viel Power, dass er den Wimpelständer des Vereins während des gesamten Festumzuges trug.


Einige Vereine erschienen in Trachten und zum Teil in bunten Kostümierungen. Das ging von einer Schwarzwälder-Kirsch-Torte auf dem Kopf bis hin zu historischen Trachten. Manches erinnerte gar an einen Karnevalsumzug.


Zum Abschluss und zum Ausklang gab es dann noch eine Einkehr in ein Lokal bei den Fischteichen nahe der Innenstadt.


Der 116. Dt. Wandertag findet in der sächsischen Schweiz statt und zwar in Sebnitz nahe Bad Schandau. Dort wird zunächst das 775jährige Stadtfest in der Zeit 17.6. - 19.6.2016 gefeiert und schon wenige Tage danach steigt der 116. Deutsche Wandertag in der Zeit 22.6. - 27.6.2016.


Frisch auf…!


Wanderung auf dem Deisterweg
Einmal im Jahr starten die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. zu einer Wanderung auf dem Deister.
Bei schönstem Sommerwetter konnten die Wanderer diese am 7. Juni genießen. Die von Wanderführer Manfred Schweres erarbeitete Route startete am Nienstedter Pass über den Kammweg durch wunderschönen Hochwald, der den Wanderern angenehmen Schatten spendete. Es gab aber auch Möglichkeiten herrliche Ausblicke zu genießen. Mitten im Wald kamen die Wanderer zu einer besonderen Attraktion, an der sich nicht nur Kinder erfreuen, sondern auch Erwachsene, nämlich die „Wasserräder“. Entlang der Feldbergquelle sind auf einer Weglänge von etwa 100 Meter zahlreiche wasserbetriebene Miniaturwassermühlen aufgebaut. Kurz danach wurde eine Mittagspause an einem wunderschönen Platz, mit vielen Bänken für die Wanderer, eingelegt.

Nun ging es wieder bergauf und bergab bis man den Ort Springe erreichte und damit den Endpunkt der Tageswanderung. Wie immer war im Café Kumlehn eine Kaffeeeinkehr geplant, bevor es mit dem Bus zurück nach Bad Salzuflen ging. Alle Teilnehmer waren dankbar für diesen schönen Tag, lobten die Organisatoren dieser Wanderung für die perfekte Planung und freuen sich auf die nächste Tour am Deister im nächsten Jahr.


Tagesausflug ans Steinhuder Meer

Am 21.5.2015 starteten die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. mit 31 Teilnehmern zu einem Tagesausflug zum Steinhuder Meer. Diesmal war nicht das Wandern im Mittelpunkt, sondern die Geselligkeit und Freude an der Gemeinschaft. Jürgen Uekermann hatte alles organisiert. Die Hinfahrt führte vorwiegend über Nebenstraßen. Am Steinhuder Meer angekommen, wurden die Teilnehmer durch den Akkordeonspieler Dieter Stieber aus dem Kalletal begrüßt. Dann konnten alle eine einstündige Fahrt mit dem „Steinhuder Express“ - ähnlich der Paulinchen-Bahn in Bad Salzuflen - hier mit dem Kennzeichen LIP - KX 107 - genießen. Unterwegs stimmte Herr Stieber zünftige Lieder an, die jeder mitsingen konnte. Natürlich muss man am Steinhuder Meer die beliebten Fischbrötchen genießen; auch dazu gab es Gelegenheit und alle waren begeistert.

Die anschließend geplante Fahrt mit den „Auswandererbooten“ musste leider geändert werden, da diese kein wind- und wetterfestes Dach haben, aber das war aufgrund einer sehr frischen Brise notwendig. So stiegen die Wanderfreunde in ein überdachtes Schiff und es ging trocken und warm, begleitet von stimmungsvollen Shantyliedern, über das „Meer“ einmal um die Festung Wilhelmstein. Gut gelaunt und wieder festen Boden unter den Füßen, kamen die Wanderfreunde in Steinhude an Land.

Zum Abschluss kehrten alle zum Kaffeetrinken ein und hatten danach noch Gelegenheit auf eigene Faust den Ort zu erkunden. Die Wanderfreunde bedankten sich auf der Rückfahrt bei dem Organisator für diesen schönen Nachmittag und wünschten sich für das nächste Jahr wieder solch einen schönen Ausflug.


Montagsradler am 18.5.2015

30 km BS - Holzhausen - Sylbach - Lieme (Einkehr in Frickes Biergarten) Rhiene - Retzen - Grastrup - BS

 

 

 

Jeweils Montag 17.30 Uhr ab Bahnhof Bad Salzuflen


Eichenweg von Friedrichsdorf nach Steinhagen – 3.5.2015

Trotz Unfalls der Wanderführerin ein tolles Erlebnis

 

Im Vorfeld zu dieser Wanderung gab es noch ein Missgeschick. Unsere Wanderführerin Frau Dr. Hildegard Schymroch hatte einen kleinen Unfall – Ergebnis war ein Bänderriss am Fuß! Das war ein schlechtes Vorzeichen für eine Sonntagswanderung, aber im Verein Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. gibt es ja glücklicherweise immer hilfsbereite Menschen. Wanderführer Heinz Heidergott, der auch schon die Vorwanderung mitgemacht hatte, erklärte sich sofort bereit, die Wanderung zu übernehmen.


So machten sich am Sonntagmorgen insgesamt 28 Wanderer wohlgemut auf den Weg, zuerst per Bus bis nach Friedrichsdorf. Von dort ging es los in Richtung Steinhagen, Endziel der heutigen Wanderung. Der Eichenweg machte seinem Namen wirklich alle Ehre, es gab Eichen „überall und nirgends“! Dass es unterwegs keine Steigungen zu überwinden gab, war ein gewisser Vorteil, es war eine richtige Wanderung „zum Erholen“. Glücklicherweise ist der Weg so geplant, dass er viel durch Felder und Wälder führt.


Für das zweite Frühstück hatten die Wanderer auf dem Sportplatz des 1. FC Isselhorst einen sehr guten Platz gefunden. Dort gab es genügend Sitzplätze, und auch das WC konnte benutzt werden – ein nicht zu unterschätzender Vorteil! Das Wetter hat sich glücklicherweise nicht an den Wetterbericht gehalten, es war sehr angenehm mit viel Sonnenschein, so dass man gut draußen sitzen konnte. Das war auch für die Mittagsrast passend. Mitten im Wald gab es lange Baumstämme, die als Sitzplätze gut zu nutzen waren. So saßen alle wie die Hühner auf der Stange.

Es folgte ein längeres Stück an der Straße entlang auf asphaltiertem Fuß- und Radweg. Das war zwar nicht so schön wie auf naturbelassenen Wegen zu wandern, aber zum Schluss kam doch noch einmal ein „besserer“ Weg, der schließlich bis nach Steinhagen führte. Dort angekommen, gab es im Café Nollmann Kaffee und Kuchen.


Es war eine schöne Wanderung. Die fehlenden Berge waren gut zu verschmerzen, und bei dem herrlichen Frühlingswetter konnte man die Landschaft entsprechend genießen. Die beiden Wanderführer hatten wirklich gute Arbeit geleistet. Frau Dr. Schymroch ließ es sich nicht nehmen, direkt zum Café Nollmann zu kommen – allerdings nicht als Wanderin, sondern per Auto. So konnte sie sich überzeugen, dass alle Wanderer rundum zufrieden waren, es war wieder einmal ein herrlicher Wandertag gewesen!


Wanderung zur Lerchenspornblüte am Bärenkopf/Kalletal – 18.4.2015

Naturerlebnis bei bestem Frühlingswetter


Am 18.4.2015 starteten insgesamt 35 Wanderer unter der Leitung von Wanderführerin Dietlind Löhnert, um die Lerchenspornblüte zu bewundern. Die Wanderer folgten dem „Lerchenspornweg“, der sehr gut gekennzeichnet war. Aber der Lerchensporn ließ noch eine Weile auf sich warten. Als Ausgleich gab es jedoch viele andere Blumen zu bewundern, zum Beispiel auffallend viele Veilchen, das leuchtend gelbe Scharbockskraut und als Besonderheit Gelbe Buschwindröschen und Waldbingelkraut. Dietlind Löhnert erzählte, dass in früheren Zeiten sogar versucht worden sei, aus den Blütenknospen des Waldbingelkrauts, die so schön silbrig glänzen, Silber zu gewinnen – leider ohne Erfolg!

Nach einem kurzen Anstieg durch den herrlichen Frühlingswald hatte die Wandergruppe den Bärenkopf mit seiner Höhe von 293,6 m erklommen. Nun zeigte sich dann endlich auch der Lerchensporn. Es war wirklich eine Pracht, der Waldboden war bedeckt mit unzähligen Blüten des Hohlen Lerchensporns in zwei Farben. Dabei ist es interessant, dass die weißen und purpurfarbigen Blüten nicht etwa in separaten „Beeten“ wuchsen, sondern wild durcheinander. Diese interessante Mischung ist wohl eine Laune der Natur, eine Erklärung dazu ist nicht zu finden. Zwischen den farbigen Lerchenspornblüten wuchsen auch weiterhin die anderen Waldblumen. Vor allem das Waldbingelkraut mit seinem leuchtenden Grün bildete einen schönen Kontrast. Ein besonderer Pluspunkt war das herrliche Wetter, strahlend blauer Himmel mit einigen wenigen weißen Wolken. Der Weg führte nun von Tevenhausen weiter nach Heidelbeck. Hier nahmen einige Wanderer die Gelegenheit wahr, das Wald- und Forstmuseum zu besuchen, das sehr interessant ist, andere warteten in der Sonne. Anschließend trafen sich alle Wanderer zum Kaffeetrinken im Schlosskrug Heidelbeck.

Die diesjährige Blümchenwanderung war wieder ein voller Erfolg – sehenswerte Blumen, herrliches Wetter, gemütliches Kaffeetrinken – was will man mehr? Der Dank galt der Wanderführerin Dietlind Löhnert, die diese schöne Wanderung mit tatkräftiger Unterstützung durch den Ehrenvorsitzenden Heinz Schalk ganz ausgezeichnet vorbereitet und durchgeführt hat.


Wanderung von Krankenhagen über Silixen nach Langenholzhausen – 12.4.2015

Eine Frühlingswanderung ganz nach dem Geschmack der Wanderfreunde!

 

Nachdem es am Samstag etwas regnerisch gewesen war, erfreute die Wanderer am Sonntag ein herrliches Wanderwetter. Der strahlende Sonnenschein währte den ganzen Tag lang, aber dass die 35 Wanderer unterwegs ins Schwitzen kamen, lag weniger am Wetter als an den verschiedenen Steigungen, die es selbstverständlich auch im lippischen Norden zu überwinden gab!

Die Tour begann mit einem kleinen Hindernis. Durch einen technischen Defekt musste der Bus ausgetauscht werden. Bernhard Kixmöller konnte schnell einen Ersatzbus zur Verfügung stellen und so konnte die Fahrt nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt werden und alle Teilnehmer kamen schließlich wohlbehalten in Krankenhagen, dem Startpunkt der Wanderung, an.

Über verschiedene Wege und kleinere Straßen erreichte man bald den Ort Silixen. Es ging weiter bis zu einem Sportplatz im Wald, den der Wanderführer Heinz Heidergott als Platz für das zweite Frühstück ausgewählt hatte. Alle Wanderer waren ganz begeistert von dieser guten Wahl!

Gut gestärkt, wurde die Wanderung fortgesetzt. Es mussten einige anstrengende Steigungen bewältigt werden, bevor es wieder bergab nach Heidelbeck ging.

Am Jagd- und Forstmuseum in Heidelbeck legten die Wanderer eine kurze Pause ein, allerdings war für eine Besichtigung keine Zeit, es konnten nur die reich verzierten Fachwerkhäuser von außen bewundert werden. Die Wanderung wurde auf dem „eigenen“ Weg, dem Karl-Bachler-Weg (X4), der auf den Gründervater der Wanderfreunde Bad Salzuflen zurückgeht, fortgesetzt. Von dem Wanderweg  (X4)  weiß man, dass Herr Bachler grundsätzlich jede Steigung in den Weg einbezogen hatte, die unterwegs zu finden war. Dies konnten die Wanderer bestätigen. An einer Stelle lag dann noch ein riesiger Nadelbaum quer über dem Weg (Auswirkung vom Orkan „Niklas“). Aber Wanderer sind „Naturburschen“, dieses Hindernis wurde mit Leichtigkeit überwunden!

Als Belohnung für den anstrengenden Aufstieg konnte man von oben einen herrlichen Ausblick genießen, an einer Stelle war sogar das Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica zu sehen. Es folgte wieder ein angenehmer Teil des Weges, bis die Hütte am Zweiländereck erreicht wurde, an der alten Grenze zwischen Lippe und Schaumburg. Wieder hatte der Wanderführer Heinz Heidergott einen idealen Platz für die Mittagspause gefunden, es gab genügend Sitzplätze für alle.

An der Hütte waren verschiedene Wanderrouten angezeigt, unter anderem auch die „Wilddiebroute“, der die Wanderer auf ihrer Wanderung einige Zeit gefolgt waren. Auf der Rückfahrt im Bus erfuhr man dann auch den Grund für diese Benennung, er geht auf eine durchaus unterhaltsame Streitigkeit zwischen Jagdherren in alten Zeiten zurück.

Nach entsprechender Stärkung und Erholung ging es auf zum letzten Teilstück der Sonntagstour, zum Kaffeetrinken im Restaurant „Zur Lippischen Rose“ in Langenholzhausen. Wieder führte der Weg nur noch bergab. Die Wanderer ließen sich den Kaffee und Kuchen schmecken und stiegen gut gelaunt in den Bus. Es war wieder eine sehr schöne Wanderung. Der Dank galt dem bewährten Wanderführer Heinz Heidergott, der die Wanderung mit Unterstützung seiner Frau Gisela so hervorragend vorbereitet hatte.

Infotafel an der Schutzhütte an der Wilddiebroute
Infotafel an der Schutzhütte an der Wilddiebroute

Wanderung von Bad Salzuflen nach Vlotho – 1.3.2015

Schlechtes Wetter? Das gibt’s doch gar nicht!

 

Für die Wanderung am 1.3.2015 von Bad Salzuflen nach Vlotho hat die Verbindung zu den Wettergöttern nicht so gut geklappt. Nach einem herrlichen Samstag hatte es schon in der Nacht geregnet, und als sich die Wanderfreunde am Sonntagmorgen an der Kurverwaltung trafen, lag immer noch eine gewisse Feuchtigkeit in der Luft. Unter der Leitung der Wanderführerin Ilse Beckmann machten sich 35 Wanderer frohen Mutes auf den Weg. Unterwegs regnete es dann

zwar noch einige Male, mal mehr, mal weniger, aber das kann ja einen „richtigen“ Wanderer nicht schrecken!

Der Weg führte durch Kurpark und Landschaftsgarten zur Waldemeine. Über kleine Straßen ging es nach Hellerhausen. Die wenigsten Wanderer kannten diesen Teil von Bad Salzuflen, es liegt doch ein bisschen abseits der üblichen Wanderwege. Die Erdbeer-Plantage Schemmel wurde durchquert und die Wanderer erreichten Exter.

Nun war es nicht mehr weit bis zum Restaurant für das Mittagessen, einem italienischen Lokal an den Tennisplätzen, am Rande des Industriegebiets. Ilse Beckmann hatte für die Wanderer eine Linsensuppe zum Aufwärmen bestellt, die ausgezeichnet schmeckte.

Während des Essens klarte der Himmel auf, es schien sogar die Sonne. Leider dauerte das aber nicht lange und es begann wieder zu regnen. Ein kurzes Stück auf der Hauptstraße von Exter nach Vlotho musste nun zurück gelegt werden, aber bald ging es wieder auf einer kleineren Neben-straße weiter, wieder praktisch ohne anderen Verkehr. Der nächste Punkt für eine kleine Unter-brechung war der Wittekindstein. Wanderführerin Ilse Beckmann informierte, dass es eine alte Sage über den Sachsenfürst Wittekind und Karl den Großen zu diesem Stein gibt. Wie weit diese Sage der Wahrheit entspricht, ist ungewiss, aber Ilse Beckmann wusste auch, dass an dieser Stelle früher Recht gesprochen wurde. Die Lage am für damalige Zeiten wichtigen Hellweg war gerade richtig dafür!

Die Wanderung führte insgesamt nicht über „schwieriges“ Gelände, die Steigungen waren gut zu meistern. Von oben gab es bei guter Sicht herrliche Ausblicke auf das Vlothoer Land. Der Abstieg nach Valdorf, Stadtteil von Vlotho, führte über einen naturbelassenen etwas rutschigen Pfad.

Auf einer ruhigen Nebenstraße erreichte man dann das Restaurant Alt Heidelberg in Vlotho. Zum Abschluss der Wanderung wurden die Wanderer mit Kaffee und Kuchen in dem gemütlichen Lokal belohnt.

Für die Wanderung in der nächsten Nachbarschaft bedankten sich die Wanderer herzlich bei der Wanderführerin Ilse Beckmann, sie hatte die Wanderung gut vorbereitet und genau so gut geleitet!


Jahreshauptversammlung  im Best Western Hotel Ostertor am 22.2.2015 mit 65 WanderfreundInnen

Wesentliche Beschlüsse:

  1. neuer Jahresbeitrag 10,- € pro Person ab 2016
  2. Aufwandspauschale für Wanderführer (Ganztagswanderung) ab sofort erhöht auf 30,- €
  3. jede Ganztageswanderung „kostet“ künftig 10,- €, egal ob mit oder ohne Bus
  4. Erscheinungsbild auf Dt. Wandertag beim Festumzug: kariertes Hemd (vgl. Bild)
  5. künftig keine Zuschüsse aus Vereinskasse bei MV und Weihnachtsfeier

Grünkohlessen im Restaurant Hetland / Wüsten  am 1.2.2015

 

Die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. hatten wieder zum Grünkohlessen eingeladen und 67 Wanderer nahmen die Einladung an. In altbewährter Weise war hierfür das Restaurant Hetland in Wüsten ausgewählt worden.

 

Treffpunkt für diese Wanderung war der „Rote Platz“ vor der Kurverwaltung. Die Wanderführerin Margrit Neuhaus schickte die Wanderer zunächst auf ca. 8 km über den Obernberg wieder hinab zum Vitasol. Anschließend ging es durch den Landschaftsgarten über die ehemalige Straßenbahntrasse bis nach Steinbeck. Am Schloss oder Gut Steinbeck vorbei, hier gab die Wanderführerin informative Hinweise. Vom Ortsteil Waldemeine ging es über den Oberen Steinbecker Weg, weiter durch den Ortsteil Wüsten den Steinweg hinauf zur Langenbergstraße. Der Grünkohl musste erst erarbeitet werden. Als Entschädigung für die Anstrengung gab es herrliche Ausblicke auf die schneebedeckte lippische Landschaft.

 

Mit bester Laune wurde das Restaurant Hetland erreicht. Hier warteten schon einige Wanderfreunde, denen die anstrengende Wanderung zu viel war. Sie waren bereits mit eigenen Pkw zum Essen eingetroffen oder waren einen kürzeren Weg angewandert. Sie wollten natürlich nicht auf den hervorragenden Grünkohl und die Gemeinschaft mit den Wanderern verzichten. So war schnell eine angeregte Unterhaltung im Saal zu hören. Nachdem die Gesellschaft mit Getränken versorgt war, wurden auch zügig die Grünkohlplatten mit Wurst und Schinken gereicht. Alle waren hochzufrieden mit dem Essen, das mit einem Nachtisch abgeschlossen wurde.

 

Der Rückweg erfolgte dann teilweise über die Waldemeine und Landschaftsgarten oder über den Wüstener Fußweg. Vorher bedankten sich alle Wanderfreunde herzlich bei der Wanderführerin Margrit Neuhaus, sie hatte einen herrlichen Wandertag beschert! 


Weg der Blicke am 4.1.2015    -   Bericht H. Speckmann

Die erste Sonntagswanderung im Jahr 2015 führte die Wanderfreunde Bad Salzuflen e.V. am 4.1.2015 wieder auf den Weg der Blicke. Von den insgesamt 10 Teilstrecken waren erst vier erwandert, so war jetzt die 5. Etappe an der Reihe. Dazu fuhren insgesamt 35 Wanderer unter der Leitung von Wanderführerin Dietlind Löhnert per Bus nach Bremke, dem Schlusspunkt der letzten und Start der heutigen Wanderung.

 Die Wetterverhältnisse konnten für diese Winterwanderung nicht besser sein, der Himmel war zwar bedeckt, aber es blieb trocken, zum Schluss zeigte sich sogar die Sonne.

Gleich zum Beginn der Wanderung führte der Weg lange Zeit nur bergan. Aber das kann ja ver-

sierte Wanderer nicht schrecken, und bald war das erste Tagesziel erreicht, die Ruinen der Uffoburg. Außer ein paar Erdwällen war aber leider nicht viel zu sehen! Stattdessen gab es eine hübsche Holzhütte, die zum zweiten Frühstück einlud. Anschließend ging es weiter, teilweise über freies Feld. Einmal kamen die Wanderer vom Weg ab, um wieder auf den „rechten Weg“ zu kommen, musste ein kleiner Bach überquert werden. Dabei halfen kräftige Männer, so dass schließlich alle wohlbehalten ankamen. Der Weg der Blicke machte seinem Namen alle Ehre, man konnte oft die schöne Landschaft bewundern, wenn es aufgrund des etwas diesigen Wetters auch keine richtig gute Fernsicht gab.

Inzwischen wurde Lippe verlassen, jetzt führte der Weg durch den Kreis Schaumburg. Aber das war ja eigentlich auch noch Lippe, dort „regiert“ ja schließlich Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe! Später ging der Weg weiter in den Kreis Hameln-Bad Pyrmont, bevor im lippischen Bösingfeld die Wanderung endete.

So weit war es aber noch nicht. Es hatte sich auf dieser Teilstrecke des Weges der Blicke nämlich ein Problem ergeben. Das eigentlich für das Mittagessen vorgesehene Restaurant hatte ausge-rechnet jetzt Betriebsferien! Probleme sind da, um gelöst zu werden, und das hat die Wander-führerin Dietlind Löhnert ausgezeichnet getan. Als Raststelle für die Mittagspause hat sie einen Campingplatz mit dem schönen Namen „Bambi“ gefunden, und für das leibliche Wohl war durch eine Catering-Firma gesorgt. Dass die Erbsensuppe mit Bockwurst, dazu noch ein Heißgetränk, äußerst günstig war, war ein willkommener Nebeneffekt! Es gab eine offene Scheune, und die Wanderer konnten auch die WC-Anlagen benutzen. Diese zünftige Mittagspause hat allen gut gefallen, es war gerade passend für hungrige Wanderer.

Die letzte Wegstrecke bis nach Bösingfeld führte noch einmal über freies Feld und lange Zeit bergan. Besonders im Gegenwind fühlte es sich dabei viel kälter an, als es wirklich war. Durch ein Wohngebiet von Bösingfeld ging es zur letzten Station „Das kleine Café“. Es ist wirklich nicht sehr groß, aber alle Wanderer fanden einen Platz. Kaffee und Kuchen schmeckten gut. Dass die Stimmung wieder richtig gut war, war eigentlich selbstverständlich! Zum Schluss bedankten sich die Wanderer bei der Wanderführerin Dietlind Löhnert für diesen herrlichen Wandertag. Sie hat alles perfekt geplant und durchgeführt!

Fotos: H. Speckmann


Neujahrswanderung  1. 1. 2015 • Bericht H.Speckmann

Das Wanderjahr 2015 fing gleich mit einer Besonderheit an. Es hatten sich die Wanderfreunde Nordheide e.V. aus Buchholz mit 50 Personen zur Neujahrswanderung angemeldet. Das Treffen der beiden Vereine war für 12.30 Uhr am Eingang zur Kurverwaltung vorgesehen. Es kamen insgesamt ca. 80 Wanderer. 

Ein schönes Geschenk des Neujahrstages war der herrliche Sonnenschein. Die Wanderer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Max Pelz führte die „anspruchsvollste“ Wanderung von etwa zwei Stunden Länge. Die nächste Gruppe übernahm Hartmut Speckmann, mit einer Strecke von anderthalb Stunden, und Dietlind Löhnert führte diejenigen, die nicht so gut zu Fuß waren, auf direktem Weg von ungefähr einer Stunde zu der Gaststätte „Zur Loose“. Dort angekommen konnten sich alle an dem leckeren Kuchenbuffet bedienen. Aufgrund der unterschiedlichen Ankunftszeiten verlief alles sehr gut, die familiäre Atmosphäre und liebevolle Ausgestaltung der Räume hat auch besonders den Gästen aus der Nordheide gefallen. Zum Schluss erhielt jeder noch ein glänzendes Glücksschwein mit den besten Wünschen für das Jahr 2015. 

Der Rückweg zum Stadtzentrum erfolgte dann in gewohnt zwangloser Form. Es war ein schöner Auftakt in das Wanderjahr 2015. (Fotos H. Speckmann, J. Uekermann)


Herford – Bad Salzuflen – 7. 12. 2014 • Bericht H.Speckmann

Diese Wanderung führte die insgesamt 28 Wanderer unter Wanderführer Heinz Heidergott „nur“ in die Nachbarschaft, nämlich nach Herford. Per Bus fuhren wir nach Löhne-Kohlflage, dem Anfangspunkt. Der erste Teil des Weges führte über den Stiftsweg, den Rundweg um die Stadt Herford. Anstatt durch das sonst meist übliche Lippische Bergland ging es jetzt durch das Ravensberger Hügelland – die „Berge“ wurden also durch „Hügel“ ersetzt, die natürlich auch überwunden werden mußten. 

Das Wetter war sehr gut, etwas kühl, wie es Anfang Dezember ja auch sein muß, und bald lösten sich auch die Wolken auf, also ideal zum Wandern. Über Nebenstraßen und verschiedene Wege kamen wir hinauf zur Egge, von wo es nicht mehr weit bis zum Herforder Sender war. In der Nähe des Senders gibt es eine nette kleine Holzhütte, gerade richtig für unsere Frühstückspause. 

Auf dem weiteren Weg kamen wir über einen interessanten Wanderweg, nämlich über den Jakobsweg. Bis zu dessen Endpunkt in Santiago de la Compostela in Spanien wäre es aber doch ein kleines Bisschen zu weit gewesen! So begnügten wir uns mit der kürzeren Strecke bis zum Restaurant Vivendi in Herford. Die Erbsensuppe dort war einfach „Spitze“, mehr ein Eintopf, mit einem Geschmack, wie wir ihn aus alten Zeiten von zu Hause kannten!  

Nach diesem Mittagessen folgte die letzte Etappe der Wanderung durch „heimatlichen Gefilde“, über Stuckenberg und Obernberg kamen wir schließlich wieder gut in Bad Salzuflen an. Nach dem ausgesprochen guten Mittagessen war auch keine Kaffeepause mehr nötig. So beendeten wir das Wanderjahr 2014, das uns eine ganze Reihe herrlicher Wanderungen beschert hatte, mit einem weiteren Höhepunkt. Unser herzlicher Dank galt unserem Wanderführer Heinz Heidergott und seiner Frau Gisela, sie hatten uns auch in nächster Nachbarschaft eine ganz tolle Wanderung geboten! 


Weihnachts- und  Jahresabschlussfeier – 6.12.2014 • H. Speckmann

Das Jahr 2014 neigte sich seinem Ende zu, also war es wieder einmal Zeit für einen Rückblick. Dazu wurde ins Best Western Hotel Ostertor eingeladen, und viele folgten der Einladung. Es war schön, dass auch die Wanderer gekommen waren, die vor allem aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den regelmäßigen Wanderungen teilnehmen können. 

Bevor es „offiziell“ anfing, wurde zuerst das Lied „Auf, du junger Wandersmann“ angestimmt, tatkräftig unterstützt von Herrn Stieber mit seinem Akkordeon. Der eigentlich auch eingeplante zweite Musikant, unser Wanderfreund Alfred Gietmann, war leider aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Schade, wir konnten ihm nur „Gute Besserung“ wünschen!

Als Begrüßung ließ unsere Vorsitzende Dietlind Löhnert in einem kurzen Überblick die Ereignisse des Jahres Revue passieren, natürlich auch mit einer kleinen Vorschau auf das kommende Jahr. Es galt auch noch eine angenehme Pflicht zu erfüllen, gerade heute, am Nikolaustag, feierte unsere Wanderfreundin Rosa Jungnitsch ihren 80. Geburtstag. Das war schon eine Gratulation und ein Geburtstagsständchen wert! Dabei hat uns Herr Stieber tatkräftig mit dem Akkordeon unterstützt. Dieser Musikant, den unser Kassenwart Jürgen Uekermann „aufgetrieben“ hatte, war übrigens sehr gut – ohne ihn wäre das Singen doch etwas schwach ausgefallen! 

Beim nächsten Programmpunkt war ich mit einem etwas ausführlicheren Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres dran, illustriert mit vielen Fotos. Zuerst habe ich noch über die Wanderung auf dem Bäderweg Anfang Dezember berichtet – die hatte ich doch voriges Mal einfach vergessen! Dann folgten die Schilderungen der verschiedenen Wanderungen und sonstigen Aktivitäten in zeitlicher Reihenfolge. So gab es zwischen den Sonntags-Wanderungen immer wieder zur Auflockerung Fotos von unseren Mittwochswanderungen. Ich habe mich „nach bestem Wissen und Gewissen“ durch das Jahr „gekämpft“, nur bei den Montagsradlern brauchte ich Unterstützung von unserer Vorsitzenden Dietlind Löhnert. Dann habe ich das mit dem „Vergessen“ noch einmal probiert – es fehlte der Bericht vom Deutschen Wandertag in Bad Harzburg. Glücklicherweise wurde ich jetzt aber auf meinen Fehler hingewiesen, so dass ich ihn schnell korrigieren konnte! Ich hoffe nur, dass alle mehr oder weniger mit mir zufrieden waren – es hat sich jedenfalls niemand beschwert! 

So war es inzwischen Zeit für das Kaffeetrinken geworden. Der Kaffee stand zwar schon in Thermoskannen zur Selbstbedienung auf dem Tisch, ebenso wie eine Flasche Wasser und Gebäck, aber der Kuchen wurde erst jetzt serviert. Nach diesem „gemütlichen Teil“ erhielten alle noch ein spezielles Geschenk von unserer Vorsitzenden Dietlind Löhnert. Sie arbeitet ja noch bis Ende des Jahres, und in der Fabrik waren zu viele Fensterbilder hergestellt worden. Diesen Überschuss konnte sie nun unter den Wanderern verteilen.

So verging die Zeit recht schnell, es gab ja auch so viel untereinander zu erzählen. Wie es sich für Wanderer gehört, wurde zum Schluss noch das Lied „Kein schöner‘ Land“ gesungen. Wir konnten uns noch einmal für eine gelungene Weihnachts- und Jahresabschlussfeier bedanken, unser Vorstand mit Dietlind Löhnert, Ilse Beckmann und Jürgen Uekermann hat sich sehr bemüht, alles sehr schön zu gestalten! Ich muss auch noch Herrn Baus erwähnen, den Chef des Hotels. Er hat sich persönlich darum gekümmert, dass wir gut versorgt wurden!